Guadalest


CASA ORDUÑA
STADT MUSEUM

C/ La Iglesia, 2

Geöffnet von 10:15 bis 13:45 und von 15:15 bis 18:00 Uhr. Im Sommer ist bis 20Uhr geöffnet

Die Casa Orduña ist ein Gebäude aus dem 17 Jhd, das nach dem großen Erdbeben 1644 gebaut wurde. Es ist ein traditionelles, edles Gebäude zwischen der Gemeindekirche und der Alcozaiba Burg. Das Haus steht auf unregelmäßigem Bauland. Auf der einen Seite liegt es an den Klippen an und auf der anderen Seite liegt es zum Teil auf der Kuppel der Kirche. Das Haus wird von einem starken Mauerwerk getragen. Holz, Gips und Fliesen wurden in diesem Gebäude auch gebraucht. Es gibt 4 Stockwerke und eine „cambra“ (Kammer), die über einige Treppen erreichbar sind. Das Erdgeschoss besteht aus einer großen Diele, einem Keller, einer Küche, einem Esszimmer, Vorratskammer, Abstellkammer, Stall und Scheune. Die weiteren Stockwerke werden als Schlafzimmer und Zimmer benutzt. Die Casa Orduña wurde von der Orduña Familie erbaut, von baskischer Abstammung, die vom Marquis von Guadalest hier eingesetzt wurden. Die Orduñas arbeiteten für den Marquis als Stadthalter und verteidigten die Festung.
Unter den Zimmern im Haus finden wir die Sala de Entrada (Diele), dekoriert mit religiösen Ölbildern und den Sala de los Arcos (Gewölbezimmer), wo Werke des jährlichen Zeichenwettbewerbs, der in Guadalest stattfindet, ausgestellt werden.
Das Wartezimmer, in dem sich ein “ECCE HOMO” eines unbekannten Künstlers befindet, worauf ein doppeltes Abbild von Jesus zu sehen ist.
In der Sala de la Virgen (Zimmer der Jungfrau) steht in einer Vitrine die Prozessionsfigur in Form der "Dormición de Nuestra Señora (Virgen de la Asunción)" (Schlaf unserer Senora; Jungfrau von Asunción) Sie können auch ein 210 x 188 cm großes Gemälde an der großen Wand des Zimmers bewundern, auf der das Ende des jungen Lebens der Jungfrau Maria dargestellt wird, so wie es in der Apocrypha geschrieben steht. Dieses Gemälde kann auf den Maestro de Alcira zurückgeführt werden und ist zwischen 1527 und 1550 datiert. Ein weiteres wichtiges Element in diesem Zimmer ist die "Custodia" (die Monstranz), aus dem 18 Jhd.
Die Küche.
Im Esszimmer finden sie eine exzellente Sammlung von Porzellan.
Die Salas Nobles (Stattliche Zimmer), die Aufmachung, Möbel und Zubehör zeigen das Privatleben vor einigen Jahrhunderten.
Das Bücherzimmer ist mit 1,265 Werken ausgestattet.
Die Ausstellungshalle, in der Skulpturen und Gemälde verschiedener Künstler zeitweise ausgestellt werden.
Und schließlich der vierte Stock, mit Zimmern für viele verschiedene Angelegenheiten.

  

NUESTRA SEÑORA DE LA ASUNCIÓN

 

Barockes Gebäude aus dem 18 Jhd, entworfen von Jose Sierra.
Die Kirche liegt im alten Teil der Stadt, in der Nähe der Casa Orduña. Sie wurde zwischen 1740 und 1753 gebaut, auf den Mauern des Originaltempels aus der Zeit der Reconquista ( 13 Jhd) Dieser wurde niedergebrannt und zerstört während der Bürgerkriege und wurde 1962 erneut entworfen, wobei die Länge reduziert wurde und man das Kreuz und die Kuppel wegließ. Zwischen 1995 und 1996 wurden Renovierungs- und Dekorationsarbeiten im Inneren durchgeführt, um das Gebäude zu erhalten.


 


GEFÄNGNIS AUS DEM 12 JHD

Gebäude aus dem 12 Jhd, im Erdgeschoss der Stadthalle

 

 

MUSEUM ANTONIO MARCO UND PUPPENHAUS UND KRIPPENSPIEL MUSEUM

Calle de la Virgen, 2 

Von Montag bis Sonntag:

Winter: von 10 bis 18 Uhr.

Sommer: von 10 bis 21 Uhr
.

 

Im Antonio Marco Museum das Verhältnis noch immer unregelmäßig. Liebhaber von Miniaturen treffen sich in diesem Museum. Hier können sie Modelle in vielen verschiedenen Formen und mit verschiedenen Inhalten bewundern. Hier finden sie architektonische Arbeiten bis hin zu Puppenhäusern im Krippenspielmuseum, wo die Besucher charmante Puppenhäuser betrachten können, von 60 bis 70 cm Höhe und ausgestattet mit Möbeln die maßstabsgetreu nachgebaut wurden.


MINIATURMUSEUM
C/ La Iglesia, 5.Im Sommer von 10.00 bis 21.00 Uhr und im Winter von 10.00 bis 18.00 Uhr.

In diesem Museum können sie eine Sammlung von Miniaturen mit sehr starken Vergrößerungsgläsern betrachten.
Unter den Miniaturen finden sie zum Beispiel:

Die Freiheitsstatue in einem Nadelöhr

Die Maja Desnuda von Goya gemalt auf den Flügel einer Fliege

Einen Elefant auf dem Auge eines Moskito.

Guernica von Picasso auf ein Samenkorn gemalt.

Ein Kamel, das durch ein Nadelöhr geht.

Fusilamientos von Goya gemalt auf ein Reiskorn.

 


MIKROGIGANTEN MUSEUM

In diesem Museum finden sie zwei Kunstsammlungen: Miniaturen, die sie durch starke Vergrößerungsgläser sehen können und gigantische Skulpturen. Unter den Miniaturen sind die imposantesten:

Eine Stierkampfarena gebaut auf einem Stecknadelkopf

Die Bibel auf einem Stück Haar

Ein Floh der auf dem Rand eines Samenkorns Fahrrad fährt

Das Guadalest Portal und Glockenturm auf 25 mm

Eine Ameise die Violine spielt

Der Kreml in Miniatur.

Ein Dorf, gebaut auf einem 2 cm langen Knochen

 

ETHNOLOGISCHES MUSEUM VON GUADALEST

Das Ethnologische Museum von Guadalest liegt in einem typischen Haus des 18 Jhd. Zu sehen ist, wie die Menschen vor langer Zeit lebten, wie ihre Gebräuche und Traditionen waren. Es gibt einen Stallplatz, eine Küche, so wie diese zu dieser Zeit aussah und Werkzeuge, die sie heute nicht mehr finden werden.

Das Museum ist in zwei Bereiche geteilt:

a) Alltägliches Leben: Sie können die Speisekammer sehen, eine original Nachbildung der Küche, einen Ofen um Brot zu backen, den Stallplatz mit Tieren, verschiedenes Werkzeug zur Farmarbeit und das Schlafzimmer mit Möbeln und Kleidern aus dieser Zeit.

b) Farmarbeit: der Prozess der Ölgewinnung mittels Ölpresse und Maschinen, Werkzeugen und Instrumenten.

Sie können auch die Nachbildung einer Presse sehen und die Mittel für den Wachstum der Rebe. Und zum Schluss ein Maßstabsmodell einer Getreidemühle in Arbeit und Mittel für den Wachstum und das Dreschen
Eine weitere Seltenheit ist die Ausstellung von 200 handgemachte Schusswaffen in diesem Museum

 

DAS FOLTERMUSEUM

C/ Honda, 2

Dieses Museum zeigt Folterinstrumente.

 

BURG VON GUADALEST

König Jaime II gab 1293 diese Burg als Lehen an Bernardo de Sarria, und 42 Jahre lang gehörte das Schloss und die ganze Region der Sarria Familie.

1335 ging das Schloss an die Krone über und diese verkaufte es an den Infanteristen D. Pedro und dieser übergab es später an seinen Sohn, den ersten Herzog von Gandia, als der letzte königliche Herzog von Gandia starb, ging es an die Cardona Familie über. Die Cardona Familie wurde zu den Admiralen von Aragon ernannt und 1543 verliehen König Carlos und Königin Juana D. Sancho de Cardona und seinen Nachfolgern den Titel des Maquis von Guadalest.

Der letze Cardona, der Maquis von Guadalest war, starb 1699 ohne Nachfolger, was zu einigen Problemen führte, bis die Herrschaft an den Maquis von Ariza übergeben wurde. Die Herrschaft ging weiter, bis sie im 19Jhd dekliniert wurde.

Während der Cardona Periode gab es noch eine weitere Familie, die starken Einfluss hatte, die Orduña Familie. Die Verbindung der Orduña Familie mit Guadalest stammt aus dem 16 Jhd. Sie waren dauerhaft Stadthalter seit 1669 und stiegen 1756 zum Adel auf, als. Pedro Antonio Buenaventura de Orduña y Garcia dem Orden de Santiago beitrat.

Im 19 Jhd gewann die Orduña Familie an Macht und Einfluss bei der Marine und auch in Alicante. 1934 starb der letzte der Orduñas, Carlos Torres de Orduña war ohne Nachfolger und sein Nachlass ging an die nächsten Verwandten über.

Während diese beiden Familien in die Geschichte von Guadalest eingehen, haben noch andere Faktoren das Stadtbild geprägt.

Am 22.Juni 1644 zerstörte ein Erdbeben das Schloss und im Dezember desselben Jahres fand ein weiteres Erdbeben statt.

1748 und 1752 fanden weitere Erdbeben statt, diese waren aber nicht so stark wie die vorherigen. Während der spanischen „Guerra de Sucesión“ 1708 wurde die San Jose Burg belagert und der Westflügel stark beschädigt. Die Casa Orduña brannte nieder.

Im 20 Jhd machte Guadalest eine Reihe von wichtigen Veränderungen mit. 1953 begann man damit ein Reservoir zu bauen und 1971 wurde es feriggestellt.

Die Touristen erkannten so langsam den Charme des Castell de Guadalest. 1974 wurde Guadalest wegen dem historischen und artistischen Zusammenspiel ausgezeichnet. Das ummauerte Viertel ist Gegenstand des Abkommens zur Erhaltung der spanischen Burgen vom 22. April 1949. 1980 erhielt Guadalest die bronzene Touristenplakette und 1981 den dritten nationalen Touristenpreis für die Verschönerungen und Verbesserungen der spanischen Städte. 1994 kaufte die Stadt die Casa Orduña, die dann renoviert und zum Stadtmuseum wurde.

BURG VON SAN JOSE


Die Burg San Jose liegt nahe der höchsten Kliffe und war Teil der Verteidigungslinie der Altstadt. Sie wurde im 12 Jhd gebaut und im 15 Jhd und Anfang des 16 Jhd verbessert und teilweise renoviert. Diese Burg von muslimischer Herkunft erwies sich als unbezwingbar, sodass sie nie erobert wurde. Nur während der Reconquista erreichte Jaime I die Aufgabe der Verteidiger nach einer langen Belagerung der Stadt. Wie auch die Burg Alcozaiba, steht sie unter Denkmalschutz der Verordnung vom 22 April 1949 und von dem 16/1985 Gesetz über das Spanische Historische Erbgut.

 

BURG VON LA ALCOZAIBA

Festung aus dem 11 Jhd, gebaut von den Muslimen, und liegt in der Nähe der Casa Orduña. Heute ist nur noch eine Turmruine vorhanden.