Elche

ARABISCHE BÄDER
 

Passeig de les Eres de Santa Llúcia, 13.

Winter Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag: von 10.00 h bis 13.30 h. und von 16.30 h. bis 20.00 h.

Sonntags und gesetzliche Feiertage: von 10.30 bis 13.30 h.

Montags: geschlossen.

 

 

Laut dem Prophet Mohammed: Sauberkeit ist ein Ausdruck des Glaubens”. Für die islamische Welt ist Wasser eine göttliche Gabe, verbunden mit Weisheit und Reinheit. Die andalusische Kultur machte diese rituelle Waschung zu einem angenehmen Erlebnis, bei dem Öle und Essenzen benutzt wurden. Das arabische "hammân", das von dem römischen "thermae" stammt, bestand aus gefliesten Wänden und Räumen, die durch Säulen und Bögen voneinander getrennt waren; und gewölbten Decken mit Oberlichtern. Sie waren nicht nur ein Ort zur Entspannung, sondern auch Treffpunkte. Ein Audiokommentar über die Herkunft dieser öffentlichen Einrichtung und wie sie funktionierte, vervollständigt den Besuch der Arabischen Bäder.

BASILICA DE SANTA MARIA
 
  • Plaça del Congrés Eucaristic.

     

    Sommer Öffnungszeiten: (Basilica) von Montag bis Sonntag: von 7.00 h. bis 13.30 h. und von 17.30 bis 21.00 h. (Turm) von Montag bis Sonntag: von 11.00 bis 18.00 h.

    Winter Öffnungszeiten: (Basilica) von Montag bis Sonntag: von 7.00 h. bis 13.30 h. und von 17.30 bis 21.00 h. (Turm) von Montag bis Sonntag: von 11.00 bis 18.00 h.

     

Die Santa Maria Basilika steht auf dem Platz, wo während der muslimischen Periode die Hauptmoschee stand. Nachdem Jaume I 1265 die Stadt erobert hatte, stand die Moschee weiter bis 1334 und der erste katholische Tempel, wahrscheinlich in gotischen Stil und einem kreuzförmigen Grundriss, wurde an dieser Stelle gebaut und stand bis 1492.

 

Das "Misteri", so wird geglaubt, wurde das erste Mal in dieser Kirche abgehalten, was womöglich den Bau einer Rampe erforderte, einer Bühne und eine hohe kuppelförmige oder gewölbte Decke, und war vergleichbar mit der Maria Himmelfahrt Messe zu dieser Zeit.

 

Der zweite Tempel war größer und wurde 1556 fertig gestellt, stürzte aber aufgrund der sturzflutartigen Regenfälle 1672 ein. Eine Beschreibung dieser Kirche von Cristóbal Sanz 1621 sagt: “Der Tempel, wo diese Feier stattfindet, ist die Hauptkirche und für diesen Zweck gebaut, da sie sehr groß ist und ein einzelnes Kirchenschiff hat. Sie ist so hoch, das es für Außenstehende zu Schwindel und Erstaunen führt. Es scheint als Unsere Dame in ihr wohnt, sodass ihr Tod und ihre Himmelfahrt hier gefeiert werden können. Es gibt keine andere Kirche wie diese im gesamten Christentum." Wie man an der Inschrift erkennen kann, wurde sie 1556 fertig gestellt.

 

Der Bau der heutigen Kirche begann 1672 unter der Leitung von Francesco Verde, der als Hauptleiter mit Pere Quintana und Ferran Fouquet arbeitete, und seit 1758 leitete der Architekt Marcos Evangelio den Weiterbau, der einen wichtigen Beitrag dazu leistete. Die Arbeiten waren 1784 abgeschlossen.

 

Verschiedene Stilrichtungen können unterschieden werden, von dem ersten Versuch über den unverzierten Stil zu einem puren neoklassischen Stil, einschließlich des italienisch angehauchten dekorativen Barockstils der Himmelfahrt Fassade, eine der schönsten Fassaden aus der valenzianischen Barockepoche. Diese Fassade und das San Agatangelo Portico sind Arbeiten des Bildhauers Nicolás de Bussi (1680-1682), aus Straßburg.

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Die Erzpfarrei und die berühmte Santa Maria Basilika ist die imposanteste Kirche der Stadt Elche. Die Santa Maria Gemeindekirche ist mit den Einwohner von Elche eng verbunden, da diese zum Christentum konvertierten, und somit viele historische Unbeständigkeiten mitmachten und sich mit ihnen bis heute entwickelt haben. Neben den gewöhnlichen Verehrungen und Liturgien, ist es wichtig hervorzuheben, das diese Kirche der Platz ist, wo traditionell das Stadtfest stattfindet, die religiöse Feier der Maria Himmelfahrt und die "Festa" oder "Misterio de Elche" (Elches Mysterium). Die Basilika beherbergt das Ehrenbild des Stadtheiligen.

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Die Santa Maria Basilika von der anderen Seite des Vinalopo Flusses aus.

 

Der prismatische Turm und die blaue Kuppel fallen besonders auf. Palmengärten dehnen sich von der Kirche und vom Parque Municipal de Elche (Elches Stadtpark) aus, gewidmet der Jungfrau Maria und gemietet von dem Stadtrat von Elche.

 

MUSEO DE LA FESTA

 
  • Carrer Major de la Vila, 25.

     

    Sommer Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag von 10:00 h. bis 13:00 h. und von 17:00 bis 21:00 h.

    Sonntags/gesetzl. Feiertage: von 10:00 h. bis 13:00 h.

    Montags: geschlossen.

     

    Winter Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag von 10:00 h. bis 13:00 h. und von 16:30 bis 20:30 h.

    Sonntags/gesetzl. Feiertage: von 10:00 h. bis 13:00 h.

    Montags: geschlossen.

 

Das "Festa" Museum versucht Teile des Magie umwobenen"Festa" in Raum und Zeit einzufangen, um sie das ganze Jahr über den Leuten, die Elche besuchen, zu zeigen. Es ist in zwei Räume geteilt: eine Ausstellung die die Aufführungen in Szene setzt, und eine dynamischere Ausstellung, in der neue Technologien die sehr emotionale Natur die diese außergewöhnliche Aufführung umgibt, auferstehen lassen.

 

In diesem Gebäude finden wir das Hauptbüro des Patronato del Misterio de Elche (Verband des Elche Mysterium), das traditionell in der San Sebastian Einsiedelei ist. Obwohl das Gebäude Ende des 15 Jhd gebaut wurde, stammen die Schmuckelemente in dem Fenster über der Eingangstür aus dem Renaissancestil.

 

 

 

 

 

MUSEUM DES PALMENHAINS
 
  • Porta de la Morera, 12.

     

    Von Montag bis Samstag: von 10:00 h. bis 14:00 h. und von 16:00 bis 20:30 h.

    Sonntags: von 10:00 bis 13:30 h.

 

Das Hauptgebäude des Museums beinhaltet eine Empfangshalle und vier weitere Räume verteilt auf das Erdgeschoss und den ersten Stock. Als erstes gelangen Sie in die Empfangshalle, mit einer globalen Perspektive des Palmenhains und einer Vorschau auf die Dinge die in den weiteren vier Räumen ausgestellt sind. Dann werden sie wichtige Informationen über die Palmen finden, die verschiedenen Arten und warum sie in Elche wachsen. Gleichermaßen werden wertvolle Stücke, wie iberische Töpferarbeiten und antike Münzen die in Verbindung mit den Palmen stehen, ausgestellt, zum Beispiel die Reproduktion der alten "Cantigas de Santa Maria" (mittelalterliche Gedichte zusammen mit Musik zu Ehren der Jungfrau) von Alfonso X und ihre Erklärung.

Im obersten Stock werden die Pflege der Palmengärten, die Biologie dieser Bäume und der verschiedene Nutzen und das Kunsthandwerk beschrieben.

In dem folgenden Zimmer werden sie Informationen über das Management zur Erhaltung der Palmenhaine finden, als ein wichtiges Vermächtnis für die zukünftigen Generationen. Bevor sie das Gebäude verlassen können sie im Workshop in Echtzeit die Herstellung der weißen Palme und andere Gegenstände aus den Palmen sehen. Hier können sie auch Produkte kaufen, die mit dem Museum und der Stadt im Allgemeinen in Verbindung stehen: Datteln, Palmensamen, Videos, Bücher, Postkarten,...

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Das Museum des Palmenhains behandelt die wahre Herkunft, Geschichte und Entwicklung und Kultivierung des Palmenhains, und ermöglicht dem Besucher genau zu verstehen warum die UNESCO diesen außergewöhnlichen Ort zum Weltkulturerbe ernannte.

 

Dieses Museum liegt in einem traditionellen Farmhaus an dem Huerto de San Plácido, im Stadtzentrum (sehr nahe an dem Huerto del Cura Garten), das für diesen Zweck umgebaut wurde. Die verschiedenen Themen die in jedem Raum behandelt werden, bieten eine große Übersicht über die Geschichte des Palmenhains, den Nutzen und die Entwicklung zu einem der Hauptmerkmale der Stadt. Dadurch wird dieses Museum als eine Kollektion innerhalb des Palmenhains selbst betrachtet, wo die Touristen viele Informationen über den historischen und kulturellen Symbolwert des Palmenhains erfahren werden und zur gleichen Zeit die einzigartige Schönheit bewundern können.

 

All dies in einem Rundgang durch die verschiedene Räume, in denen Videos, Collagen, Tafeln und andere Ausstellungsstücke (wie zum Beispiel Touch Screens um im Internet zu surfen und Surround Sound) Bilder, Kompositionen und Erzählungen gezeigt werden, um den Besucher bis ins kleinste Detail zu informieren.

 

Dieser Rundgang wird durch den Besuch des umliegenden Palmenhains fortgesetzt, eine Ausdehnung des Besuches des Inneren des Museums.

- Dieses Museum bezieht sich auf die Geschichte der Palmen, Lebensart in den Gärten, Techniken und Produkte die aus der weißen Palme hergestellt wurden, etc. Die Besucher können durch die Gärten wandern und das original Bewässerungssystem betrachten, die dazugehörigen Felder, die Kunsthandwerk-Workshops oder einfach diesen ruhigen Platz genießen.

 

 

ZENTRUM DER TRADITIONELLEN KULTUR PUSOL
 
  • Partida de Puçol, 8.

     

    Sommer Öffnungszeiten: von Dienstag bis Freitag von 09.00 h. bis 13.30 h. und von 16.00 h. bis 17.30 h.

    Samstags und gesetzl. Feiertage: von 11.00 h. bis 14.00 h.

    August: von 9.00 bis 14.00 h.

    Winter Öffnungszeiten: von Dienstag bis Freitag von 09.00 h. bis 13.30 h. und von 16.00 h. bis 17.30 h.

    Samstags und gesetzl. Feiertage: von 11.00 h. bis 14.00 h.

    Während des Studienjahres ist auch montags geöffnet.

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Am Ende der 70ger Jahre begann eine Gruppe von Lehrern der Escuelas Unitarias (Unitarias Schulen), die im Landbezirk von Pusol lagen, mit einem Schulprojekt: “Die Schule und ihre Umwelt”. Mit diesem Projekt entdeckten Schulkinder verlorene Traditionen und Berufe wieder, und diese Arbeiten wurden in die Fächer der jeweiligen Schulklassen integriert. Dadurch fand durch die Zusammenarbeit und Teilnahme der Einwohner von Elche zusammen mit den Schulen die Erschaffung ethnologischer Fonds und Einrichtungen zur Forschung statt. Nachträglich, aufgrund der erfolgreichen Besucherzahlen und Ausstellungen, wurde dieses Projekt erweitert und es wurden weitere Landbezirke eingeschlossen und andere Felder wie Handel, Industrie, Sozialleben, etc.

Das Museum wächst mit den Beiträgen der Einwohner von Elche, die ihre ältesten Erinnerungen diesem pädagogischen Projekt anvertrauen. Daher ist es, genau genommen, das Ethnologische Museum der Stadt Elche.

 

Der Besuch des Pusol Zentrum der traditionellen Kultur zeigt einem in den Ausstellungshallen, die verschiedenen Aspekte des Lebens in Elche.

 

Die Bücherei beherbergt eine interessante Sammlung von Büchern über verschiedene autonome Regionen, Delegationen und Museen in Spanien und besonders in Elche.

 

Dieses Museum besitzt eine breite Sammlung von ethnographischem Material aus den Landbezirken von Elche, materielle und mündliche Elemente von Traditionen.

Besuche dieses Zentrums gelten besonders der Bildung von jungen Leuten, die aufgrund der Verluste von traditionellen Elementen, keine Chance hatten diese kennen zu lernen.

 

GRAN TEATRO GROßES THEATER
Kurshal, 2
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Das Gran Teatro in Elche ist ein Platz im italienischen Stil sozusagen, es hat eine Aula in Form eines Hufeisens, die das Parkett, die Loge und das Amphitheater verbindet.

 

Das Originalgebäude stammt von 1920, in dem Jahr wurde es unter dem Namen Teatro Kurshal eröffnet, unter der Leitung des valenzianischen Architekten Alfonso Garín. Es ist eine sehr umfassende und ungewöhnliche Konstruktion und die Verziehrungen sind von der Moderne und dem Stil des zweiten Kaiserreichs inspiriert.

 

Die Friese mit nackten Kindern die zum Klang des Tamburins tanzen, scheint aus einigen Arbeiten des Mariano Benlliure zu stammen, der von den valenzianischen Künstlern oft imitiert wurde, wie man an den Verzierungen des Teatro Olimpia in Valencia sehen kann, das 1915 eröffnet wurde.

 

Das Gran Teatro heute

 

In den frühen 90gern wurde das Gebäude, das die ganze Zeit in privatem Besitz war und ausschließlich als Kino genutzt wurde, stark umgebaut und schließlich vom "Ajuntament d'Elx" Stadtrat von Elche gekauft.

 

Diese Umgestaltung betraf die gesamte Struktur des Gebäudes, wobei die Verzierungen und Dekoration erhalten wurden. Die wichtigsten Veränderungen waren die Umgestaltung des Parketts, indem ein neuer Boden zugefügt wurde der die Hufeisenform verstärkte, die Vergrößerung der Bühne, die Umgestaltung der Halle und die Schaffung von Verwaltungsbüros und Nebenzimmern.

 

Nach der Renovierung wurde das Gran Theatro am 16 Mai 1996 von Königin Sofia eröffnet, mit einem Auftritt des Spanischen National Orchesters.

 

Heute finden die meisten der städtischen Kulturveranstaltungen hier statt. Dank der modernen Infrastruktur und der exzellenten technischen Ausstattung können hier alle Arten von Theater, Tanz und Musikveranstaltungen, sowie Filmvorstellungen stattfinden.

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HUERTO DEL CURA
 
Porta de la Morera, 49

 

Der Huerto del Cura (der Priestergarten), der zum Künstlergarten ernannt wurde, hat eine Fläche von 13.000 m². In diesem Garten können sie eine Reihe von mediterranen und tropischen Pflanzen genießen, die in einer ruhigen und friedlichen Atmosphäre harmonisch arrangiert wurden. Die Palmen sind die wahren Stars dieses Garten und stechen besonders hervor.

 

Sie können auch die wundervollen Sammlungen von palmenartigen Pflanzen bewundern, sowie Kakteen aus der ganzen Welt, die sich an unser Klima angepasst haben. Neben den Palmen wachsen weitere typische mediterrane Bäume in Huerto del Cura, wie zum Beispiel, Zitronen-, Orangen-, Granatapfel-, Johannisbrot- und Jujubebäume, zusammen mit anderen subtropischen Arten, die über die vielen Jahre hinweg eine einzigartige und wunderschöne Pflanzensammlung gebildet haben, die von den exotischsten Plätzen der Welt kommen.

Jedoch ist der imposanteste Schatz, aufgrund ihrer Einzigartigkeit, die Imperialpalme. Sie ist eine einzigartige Dattelpalme mit sieben Ästen die aus dem Stamm wachsen, ein außergewöhnlicher Fall von Symmetrie und Schönheit unter den Palmengewächsen. Sie erhielt ihren Namen als der Geistliche Castaño sie "Sissi" widmete, der Kaiserin Elisabeth von Österreich, als sie den Garten 1894 besuchte.

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Vater Castaño kaufte diesen Garten zu Beginn des 20. Jhd. In diesem Garten gibt es Palmen von einer Höhe bis zu 15 m. Es gibt 20 verschiedene Arten, die zu dieser Familie der Palmengewächse gehören, und repräsentieren somit Afrika, Asien, Kanaren und Mexiko, sowie eine interessante Sammlung von Kakteen.

 

Die ersten Anfänge bis zu dem heutigen Huerto del Cura stammen aus dem Jahr 1846, als der Besitzer, Fenoll de Bonet, es an Juan Espuche verkaufte. Zu dieser Zeit lebte hier Andres Castaño Peral als Pächter. Einige Jahre später kaufte Andres Castaño den Huerto del Cura und als Besitzer lebte er hier bis zu seinem Tod. Zu dieser Zeit war der Garten nur ein Stück Land das ausschließlich landwirtschaftlich genutzt wurde. Nachdem Andres Castaño gestorben war, lebte sein dritter Sohn José, ein Priester, hier und noch vor 1900 wurde er Besitzer des Gartens und nannte ihn "Huerto de San Andres" (Garten des Heiligen Andreas). Da der neue Besitzer ein Priester war, begann man damit den Garten "Huerto del Capellan Castaño" (Kaplan Castaños Garten) oder nur "Huerto del Capellan" (der Garten des Kaplans) zu nennen. Zum Ende des 19. Jhd, begann eine fremde Palmenart hier zu wachsen, vergleichbar mit einem siebenarmigen Kerzenleuchter, und erreichte eine beachtliche Größe. Während des Besuchs des Gartens von der Kaiserin Elisabeth des Kaiserreichs Österreich-Ungarn und anderen wichtigen Personen der europäischen Welt der Wissenschaft, waren alle sehr überrascht, als sie die Palme sahen. Diese Wissenschaftler lobten diesen Garten und dieses unbekannte botanische Phänomen in den höchsten Worten, und ihr Lob wurde in den Zeitungen veröffentlicht, und so wurde der Huerto del Capellan Castaño in Spanien und außerhalb sehr bekannt. Ab 1902 kamen die ersten ausländischen Besucher in diesen Garten. Die ersten Postkarten wurden gedruckt und er wurde der symbolische Platz für Elche. 1918 starb Jose Castaño und 1919 wurde der Park von Juan Orts Miralles gekauft. Er verbesserte vieles an seinem Besitz, um ihn weniger wild und mehr komfortable zu machen. Von diesem Moment an gewann der Garten an Beliebtheit und eine große Zahl von wichtigen Personen jeglicher Art besuchten ihn. 1940 besaß Juan Orts Roman, der Sohn des vorherigen Besitzers den Garten, der bereits als der "Huerto del Cura" (der Garten des Priesters) bekannt war. Von diesem Moment an begann die Umstrukturierung des Gartens erst richtig, und er wurde zu einem echten Garten. 1958, als Juan Orts Roman starb, wurde der Huerto del Cura zum Besitz seiner Kinder, die heutigen Besitzer, die diese einstige Plantage nun in einen wahren Garten umwandeln werden. Als faire Auszeichnung für diesen langen Weg der Elche Ruhm und Ansehen brachte, wurde der Garten als Nationaler Künstlerischer Garten ausgezeichnet, mit einer besonderen Erwähnung im Palmenhain von Elche, bezüglich eines Artikels vom 27. Juli 1943 der in der Offiziellen Spanischen Gazette veröffentlicht wurde, wie auch am dritten August desselben Jahres.

Der Huerto del Cura ist relativ klein, er hat eine Fläche von 13,000 m² mit 1000 Palmen darauf. Er ist dicht bewachsen von Dattelpalmen, die unbestreitbaren Stars, zusammen mit typischen Pflanzen aus dieser Region. Neben den Palmen wachsen hier auch andere typisch mediterrane Bäume, zum Beispiel Zitronen-, Orangen-, Granatapfel-, Johannisbrot- und Jujubebäume, die, das ganze Jahr über, zusammen mit anderen subtropischen Arten eine wundervolle Sammlung von Pflanzen von den exotischsten Plätzen der Welt bilden.

 

Huerto del Cura liegt im Südwesten des Palmenhains und ist ein privater Garten mit einer Fläche von 13,000 m², in dem sie eine Reihe von mediterranen und tropischen Pflanzen genießen können, die in einer sehr ruhigen und friedlichen Atmosphäre harmonisch zusammenstehen, und die Palmen, die wahren Stars des Gartens, besonders hervorstechen.

 

In diesem Palmenhain- Garten, können sie eine großartige Sammlung von Palmenpflanzen und Kakteen aus der ganzen Welt bewundern, mit vielen Arten, die sich an unser Klima angepasst haben und mit sehr spektakulären Exemplaren.

 

Der größte Schatz dieses Gartens ist die Imperialpalme, ein einzigartiges Exemplar einer Dattelpalme mit sieben Armen die aus dem einzigen Stamm wachsen.

 

 

NATURPARK EL HONDO
 
Verlassen Sie Elche, nehmen Sie die Matola Straße und später die linke Straße nach “San Felipe Neri”. Diese Strecke der Straße verläuft parallel zu Canal de Levante und Sie kommen auf der Vereda de Sendres raus, wo sie rechts abbiegen und den Hinweisschildern zum Informationszentrum folgen müssen, dort beginnt die Route.

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Dieses Reservat ist Teil dessen, was normalerweise die Albufera de Elche (die Lagune von Elche) war, die seit dem 18 Jhd fast komplett ausgetrocknet ist. Heute besteht sie aus zwei Reservoirs zur Regulierung des Wassers zur Bewässerung um die herum es einige Teiche und Salzmärsche gibt, umgeben von Feldern und Palmenhainen, die eine außergewöhnliche Landschaft bilden. Es war seit 1988 ein Naturreservat und dieses erscheint auf den Listen des RAMSAR Abkommens für Feuchtgebiete und ist als ein ZEPA klassifiziert (Gebiet mit besonderem Schutz für Vögel).

 

Die Landschaft von El Hondo wird dominiert von dem Riesenschilf (Phragmites Australis), während Binsen (Juncus spp.) nur vereinzelt auftauchen. Der Seelavendel (Limonium spp.) wächst in den trockensten und salzigsten Gebieten, zusammen mit dem Meerfenchel und der Strand-Sode.

 

Erste Route:

 

Ornithologische Route. Der Startpunkt ist die zweite Erhebung der Comunidad de Riegos de Levante (Levantes Bewässerungsgebiet) und sie verläuft entlang des Hauptkanals des Reservats. Sie gehen am Rand des Poniente Reservoirs entlang, und gelangen zu dem "Tollo" und "Calamon" Observatorium, von wo aus sie den größten Schatz des Reservats am besten beobachten können, die Vögel. Viele Arten können beim Fliegen, Schwimmen oder beim gegenseitigen Füttern beobachtet werden, wie zum Beispiel der Purpurreiher, der Nachtreiher und der Rallenreiher. Es gibt auch eine große Zahl von Schwimmvögeln, wie zum Beispiel die Marmelente, die in El Hondo ihr Hauptbrutgebiet von der gesamten iberischen Halbinsel hat, und die Rotente, die über das ganze Jahr hier zu sehen ist. Andere nistende Schwimmvögel sind Tafelente und die Rotschulterente. Etwas weiter befindet sich der "La Rosseta" Aussichtspunkt, von wo aus man fast die beiden Reservoirs sehen kann, wie auch die Salzmärsche. Das "Peu Verd" Observatorium ist das Ende der Route, von wo aus man erfolgreich wieder eingesiedelte Arten bewundern kann, wie das Purpurteichhuhn, das Haubenblesshuhn und den Schwarzhalstaucher.

 

Zweite Route:

 

Informationszentrum. Am Beginn der Route können sie die Salzmärsche und ihre Pflanzen, sowie die Getreidefelder der umliegenden Gebiete betrachten. Dank dem angelegten Wanderweg über die Salzmärsche, können sie die Arten betrachten, die sich an den seichten Wasserstellen niederlassen, die Küstenvögel. Der wichtigste unter ihnen ist der Säbelschnäbler oder schwarz geflügelte Stelzenläufer, und es ist sogar möglich die Jungvögel während der Nistperiode zu sehen. Es sind außerdem andere Arten zu sehen wie der Regenpfeifer, der Strandläufer, die Bekassine und der Rotschenkel, und sogar der Kiebitz. Außerdem gibt es Flamingos, die hier ein ideales Umfeld gefunden hat, um sich das ganze Jahr friedlich aufzuhalten, und sie können Flüge von großen Gruppen dieser Vögel bewundern. Die Route endet in einer Ruhezone.

 

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El Hondo liegt in dem Gemeindegebiet von Elche und Crevillente (Alicante), auf den geographischen Koordinaten von 38º 12' nördlicher Breite und 0º' 42' westlicher Länge. Er liegt in dem Gebiet von Baix Vinalopó, das aus den Gemeinden Crevillente, Elche und Santa Pola besteht.

 

Die Region Baix Vinalopó in der El Hondo liegt durchfließen der Vinalopo und der Seguro Fluss, beide gekennzeichnet durch einen relativ niedrigen Wasserpegel und hohe Unregelmäßigkeit. Der Wasserfluss in diesen Flüssen ebbt des Öfteren ab, sodass das Bestehen von ständigen Bewässerungssystemen mit seichtem Wasser eingeschränkt ist.

 

 

NATURPARK LAS SALINAS
 
Nehmen sie die Santa Pola Straße und an der N332 Alicante-Cartagena Kreuzung folgen Sie den Schildern zum Museo de la Sal (Salzmuseum). Die Salzmärsche führen ins Landesinnere und sie müssen einem Weg, der parallel zur Küstenlinie verläuft, bis zum Gemeindegebiet von Elche folgen, wo Teile der Salzmärsche und einige Salzwassermeeresarme zu sehen sind.

Das Reservat hat eine Fläche von 2,496 Hektar und liegt zwischen den Gemeinden Elche und Santa Pola. Es liegt in einem Gebiet mit Salzebenen (Bras del Port und Bonmatí), Salzwasserteichen, eine Zahl von Salzmärschen und ein Streifen von Strand und Dünen. 1988 wurde es von der Generalitat Valenciana zum Naturreservat erklärt, und erscheint auf den Listen des RAMSAR Abkommen über Feuchtgebiete und besitzt eine ZEPA Klassifizierung (Gebiet mit besonderem Schutz für Vögel).

 

In Las Salinas gibt es drei verschiedene Pflanzenformationen: die Salzmarsch, das riesige Beet und die Dünenvegetation. Die Salzmarsch ist am verbreiteten und ist für La Salinas die repräsentativste. Es wachsen dort Pflanzenarten, die sich diesen extremen Umweltbedingungen angepasst haben, der hohen Salzkonzentration der gelösten Salze im Boden (Meerfenchel, Salzmelde,...) Unter den zahlreichen Limonium-Arten die es in diesem Naturpark gibt, sind die imposantesten die autochthonen Pflanzen wie die Limonium santapolense.

 

Der Riesenschilf (Phragmites australis) ist über den ganzen Park weit verbreitet und wächst an Stellen mit ständigem Wasservorrat und wenig Salzgehalt, wie an den Rändern der Bewässerungsanlagen und Kanälen. Die Dünenvegetation liegt abgrenzend zum Strand von dem El Pinet Turm zur Casa de Albufera.

 

Route 1:

 

Die Route beginnt im Salzmuseum, in der Nähe der ehemaligen Salzebenen. Wenn sie den Weg, der parallel zum Strand und den Dünen verläuft, folgen, können Sie eine große Anzahl an Vögeln bewundern, wie Flamingos, Säbelschnäbler, schwarz geflügelte Stelzenläufer, Seidenreiher, Rotschenkel, Regenpfeifer, Uferschnepfe, Seeschwalben, etc. Der Eingangskanal, der das Meerwasser zu den Salzebenen bringt, läuft an diesem Weg entlang. Ein Kilometer nach dem Anfangspunkt, geht der Weg nach rechts und in die Dünen. Hier sind die repräsentativste Fauna, die Reptilien, wie die Perleidechse, der Europäische Fransenfinger, der große Algerische Strandläufer und die Montpellier Schlange; Säugetiere wie die Spitzmaus, die Feldmaus und Vögel wie den Rotkopfwürger. Des Weiteren zu nennen sind die Käfer.

 

Route 2:

 

Diese Route verläuft zwischen dem Meer und der N-332. Sie beginnt dort wo das Platja Llissa Wohngebiet endet und in die Salzmarsch übergeht. Das erste was wir sehen ist eine alte Salzmühle und die Überreste eines alten Salzlastkahn. Die Route geht an den Salzbergen vorbei und folgt dem Salzmarschweg zu einem Haus, sie biegen dann Richtung Strand ab bis sie zu dem Wasserausfluss der “Braç del Port Salzebenen gelangen. Hier besteht die Fauna hauptsächlich aus Reptilien und Insekten, aber es gibt auch Vögel wie Seemöwen, Scharben und Reiher. ”

 

 

CLOT DE GALVANY
 

Im El Altet Stadtzentrum, 11 Kilometer von Elx entfernt, nehmen Sie die N-340 Richtung Santa Pola und fahren dann links Richtung Arenales del Sol. Dann folgen Sie dieser Straße, vorbei an der Los Arenales Wohnsiedlung zur Aula de la Natura in der Clot de Galvany.

 

Die gekennzeichneten Routen beginnen an der Aula de la Natura, wo die Besucher tief greifende Informationen über die verschiedenen Routen bekommen, die Verhaltensregeln und jedes Detail, das den Besuch noch interessanter und angenehmer machen.

 

 

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Diese Moorlandschaft ist ein klares Beispiel der Küstenmärsche, die aufgrund der städtischen Entwicklung wegen des Tourismus in Gefahr sind. Die Clot de Galvany erfuhr ernste Schädigungen, als einige Drainagearbeiten und Erdbewegungsarbeiten durchgeführt wurden die das Erscheinungsbild veränderten. Öffentlicher Druck rettete sie vor der Zerstörung und der Stadtrat von Elche kümmert sich um den Schutz und die Leitung.

In der Clot de Galvany finden wir interessante Graslandschaften die vom Lygeum spartum dominiert sind und dem Seelavendel (Limonium spp.). In der Nähe dieser Vegetationen finden wir riesige Arten von Schilfpflanzen, die Graslandschaften von saftigen Dickichten trennen, für Salzmärsche typisch, die den Großteil der Fläche um die Teiche ausmachen.

 

An den Rändern der verschiedenen Wasserbehälter finden wir die "taray" (Pflanze mit dünnen Blättern und roter Rinde) die der Marschvegetation nachgibt, dominiert von dem Riesenschilf und Wasserpflanzen, mit großen Flächen von Ruppia und Potamogeton Grasland.

 

In der Nähe der Teiche finden wir alte Farmfelder, mit Grünland aus Gramineae übersäht mit Korbblütlern und "bufalagas" (Thymelaea hirsuta), des weiteren gibt es Johannisbrotbäume (Ceratonia siliqua) und Olivenbäume(Olea europaea var. oleaster).

 

Die Moorlandschaft ist umgeben von einer Gruppe von größeren und kleineren Hügeln die hauptsächlich mit Jerusalempinien wieder aufgeforstet wurden, aber es gibt noch immer echte Arten von der typischen Vegetation dieser Gebiete, das autochthone Dickicht. Unter den kennzeichnenden Arten finden wir den gemeinen Brombeerstrauch, den Mastixstrauch, Myrtengewächse und Palmen.

Auf diesen Hügeln finden wir auch typische Kräuter der Elche Hügel, wie der bekannte arabische Lavendel (Thymus moroderi) und andere Arten des Thymians, Rosmarin und Lavendel (Lavandula dentata).Hier wurden auch zwei der fünf Arten wilder Orchideen gefunden, die in der Comunidad Valenciana wachsen, ein weitere botanisches Merkmal dieser einzigartigen Moorlandschaft in Elche.

 

Route 1:

 

Diese Route verläuft entlang der alten Farmfelder, die zu einer Wiesenlandschaft umgewandelt wurden, mit alten Johannisbrotbäumen und Olivenbäumen die aus einer dicken Schicht von Gestrüpp ragen, die aus Mastixs, Palmen, Myrtengewächsen, Hagedornen und anderen Pflanzen, die während der Wiederaufforstung wieder eingeführt wurden, wie der Lavendel.

 

In diesem ersten Teil der Route finden wir Spuren der landwirtschaftlichen Vergangenheit in diesem Gebiet, alte Getreidekammern, Sammelbehälter für Wasser zur Bewässerung oder Steinmauern auf den Farmflächen. Außerdem sind Vögel wie der Goldfink und der Grünfink zu sehen.

 

Um die Moorgebiete und die Salzmärsche herum verändert sich die Landschaft zu schmalen Streifen von Seelavendel und indischem Goldregen, ein Übergangsgebiet zu den "taray" Gebüschen. Sie liegen am Ufer der Teiche, und kommen sogar in Kontakt mit Wasser. Ohne Zweifel eine der Hauptattraktionen dieser Route sind die natürlichen und angelegten Teiche, wo man dank der Observatorien, eine große Zahl von Wasservögeln wie die Marmelente oder die Schwarzkopf-Ruderente beobachten kann.

 

Route 2:

 

Diese ausgeschilderte Route führt uns weg vom flachen Land und der Moorlandschaft zu dem “Cabeço-Carabassí" Hügelland das den Clot umgibt.

 

Entlang dieser Route können wir eine interessante Gruppe von Pinien sehen, und die typische Vegetation dieser Region, sowie Palmen und Mastixs über dem duftenden Bodenbewachs verschiedener Arten des Thymians, besonders dem arabischen Lavendel und Rosmarin.

 

In diesem Gebiet gibt es auch zwei Arten der besonders schönen wilden Orchideen, aber sie sind sehr schwierig zu finden, da sie sehr klein sind und nur eine kurze Blühzeit haben.

Wenn wir weiter nach oben gehen, haben wir eine wunderbaren Ausblick über die Moorlandschaft und die Salzmärsche, und wir lernen sie dadurch besser kennen; von verschiedene Aussichtspunkten aus können wir den wunderschönen Blick auf die Moorgebiete und die umliegenden Hügel, sowie die anderen nahe gelegenen Moorgebiete (Fondet de la Senieta, Agua Amarga,...),genießen. Und sogar der eindrucksvolle Dünengürtel von El Altet und Arenales ist zu sehen.

 

Auf der Route sind auch verschiedene Militärgebilde (Schützengräben, Bunker, etc.) zu sehen. Sie stammen aus dem Spanischen Bürgerkrieg und sind stiller Zeuge der Geschichte dieses Gebietes.

 

In diesem hügeligen Gebiet finden wir die typische Waldfauna, Vögel und kleine Säugetiere, worunter der nennenswerteste der trügerische Gartenschläfer ist, aufgrund seiner Schönheit und freundlichen Natur.

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Der Clot de Galvany liegt zwischen Los Arenales und dem Grant Alacant in dem Gemeindegebiet von Elche. Er ist eines der wenigen Moorgebiete um Alicante.

 

Das Moorgebiet, heute Clot de Galvany Naturgebiet genannt, ertrug mehrere Versuche der Trockenlegung 1978, um das Gebiet zu bebauen. Zu dieser Zeit, Ende der 70ger, zerstörten Trockenlegungsarbeiten und Erdbewegungen sein Erscheinungsbild und die Natur ernsthaft. Schließlich drängten Bürger und Ökologen darauf, diese Arbeiten zu beenden.

 

Heute ist der Stadtrat von Elche Besitzer eines Teiles dieses Landes, in dem die Regeneration, Konservierung und Umweltaktionen stattfanden, was zu der Bezeichnung "Städtisches Naturgebiet" führte.

 

In dem "Clot de Galvany" gibt es drei verschiedene Umgebungen: die Teiche, die Salzmärsche und das Buschland, sodass wir hier zwei wichtige Vegetationsgruppen besichtigen können: Hagendorn-Thymian Vegetation auf den Hügeln (Palmetto, Schlehe, Mastixs, Thymian) und die typische Vegetation der Salzmärsche (Meer-Sode, Riesenschilf, Wasserpflanzen, Taray).

 

 

PALÄONTOLOGISCHES MUSEUM
 
  •   Plaça de Sant Joan.

     

    Sommer Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag: von 9.30 bis 13.30 h. und von 17.00 bis 20.00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage: von 10.30 bis 13.30 h.

    Montags: geschlossen.

    Winter Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag: von 9.30 bis 13.30 h. und von 17.00 bis 20.00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage: von 10.30 bis 13.30 h.

    Montags: geschlossen

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Das Paläontologische Museum von Elche (Museo Paleontológico d’Elx, MUPE) erlaubt uns die gesamte Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten zu erleben, indem die Funde die in den verschiedenen Ausgrabungsstätten entdeckt wurden ausgestellt werden und das wissenschaftliche Wissen das über Jahrhunderte von Erforschungen erlangt wurde, verbreitet wird.

Der Besuch des Museums beginnt mit einer romantischen Re-Kreation der Studie des Pere Ibarra i Ruiz, ein Archivar, Bibliothekar und Archäologe Anfang des 20 Jhd, der als Pionier der archäologischen und paläontologischen Forschung in dieser Stadt betrachtet wurde.

 

Dann gehen die Besucher durch verschiedene Räume, die in chronologischer Reihenfolge angeordnet sind und die Stufen, in die die Urgeschichte eingeteilt war, zeigen, von der Theorie des Pangea und kontinentaler Strömung zu den verschiedenen geologischen Zeitaltern: Präkambrium, Paläozoikum, Mesozoikum und Känozoikum, mit der Ausstellung von Fossilien und Repliken von menschlichen Schädeln, die uns den Ursprung der Welt, die wir heute kennen, zeigen. Das Museum hat auch einen Raum für zeitgenössische Ausstellungen und eine wunderschöne Ausstellung von Mineralien.

 

- Vor vielen Jahren widmete sich eine kleine Gruppe von Menschen mit ganzem Herzen einem Hobby, das große Anziehung und Bedeutung gewinnen würde. Es war im Juni 1982 als sie den Kirchenrat darüber informierten, dass man das Material das sie gesammelt hatten schützen und sichern müsste.

 

Das Paläontologische Museum von Elche wurde daraufhin am 3. Mai 1990 entworfen und in dem Register der Rechtspersonen der Schatzabteilung erfasst. Die Schaffung des Paläontologischen Museum "Cidaris", war das erste Mal am 26 Januar 1989 der Kulturabteilung des Stadtrats offeriert worden.

 

Schließlich am 22. Oktober 1994 wurde die dauerhafte Ausstellung von Fossilien und Mineralien eröffnet. Es war an diesem Tag, dass die paläontologische Kulturgruppe von Elche als solche wahrgenommen wurde von dem Ausschuss des künstlerischen Erbe (offizielle Gazette vom 14. Mai 1996, Auftrag vom 22. Februar 1996). Und dann wurde sie Mitglied des Netzwerks der Museen der Comunidad Valenciana "Generalitat Valenciana".

 

Diese Gesellschaft nahm das Museum auf, um eine große Quantität des gesammelten Materials das hier ausgestellt wird jedem zu bieten, nicht nur einer begrenzten Zahl von Leuten.

 

Erst wurde sie als eine sehr didaktische Ausstellung betrachtet, sodass sie vor allem von Lehrinstitutionen besucht werden sollte, aus der Stadt und den umliegenden ländlichen Gebieten und dann von der Allgemeinheit.

 

Die Sammlung ist nach Perioden geordnet:

 

* Archaikum (Präkambrium) von 1000 bis 570 Ma

           

* Paläozoikum (Primär) von 570 bis 235 Ma

* Mesozoikum (Sekundär) von 235 bis 65 Ma.

* Känozoikum(Tertiär) von 65 bis 2 Ma

           

* Quartär (Pleistozän bis zum heutigen Holozän) von 2 bis 0 Ma

 

 

All diese Schaukästen sind entsprechend geordnet nach jeder geologischen Ära und in ihnen finden wir die kennzeichnenden Taxone der paläontologischen Welt in kleinen Poster, mit echten Beispielen, perfekt detailliert und klassifiziert. In der Eingangshalle finden wir sechs Tafeln mit Erklärungen zu:

 

Was ist ein Fossil?

Geologie: Mineralien und Steine.

Versteinerungen.

Kontinentalverschiebung.

Geschichte der Weltpaläontologie.

Geschichte der spanischen Paläontologie..

 

Neben den Schaukästen gibt es auch noch didaktischere Poster, die der interessierte Lehrer einbringen und im Unterricht über Fossilien, Steine und Mineralien nutzen kann, um sie aus den Büchern, Transparenten oder Filmen zu lehren.

 

 

Das MUPE, bereits als Museum der Comunidad Valencia von der “Generalitat Valenciana erfasst, hat eine Fläche von 1200 m² verteilt auf das Erdgeschoss und Dachgeschoss.

           

Das Erdgeschoss besteht aus einem Shop, einer Rezeption und einer dauerhaften Ausstellung, wo die allgemeine Paläontologie von einem umfassenden Standpunkt aus gezeigt wird und alle geologischen Zeitalter erfasst werden. Außerdem gibt es eine Erklärung der Entwicklung der "Kuriosums-Studie" (Wiederherstellung der Pere Ibarra Studie) zu dem Museum im modernsten und didaktischsten Sinn und wir können Fossilien aus allen Zeitaltern bewundern, Repliken und originale Fossilien von Dinosauriern, ein maßstabgetreues Modell einer Ausgrabung und viele weitere Sachen. In demselben Geschoss gibt es einen Raum für zeitgenössische Ausstellungen, wo mehrere Schaukästen nicht nur mit der Paläontologie, sondern auch mit Naturwissenschaft im Allgemeinen ausgestellt sind und laden andere Verbände, Museen und Gruppen ein, um ihr Wissen zu verbreiten und zu teilen. Während diese Ausstellungen mal stattfinden und mal nicht, gibt es eine durchgehende Ausstellungen von Mineralien.

 

 

MUSEO DE ARTE CONTEMPORANEO
 
  • Plaza Mayor del Raval, 1.

     

    Sommer Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag: von 9.30 bis 13.30 h. und von 17.00 bis 20.00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage: von 10.30 bis 13.30 h.

    Montags: geschlossen.

    Winter Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag: von 9.30 bis 13.30 h. und von 17.00 bis 20.00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage: von 10.30 bis 13.30 h.

    Montags: geschlossen

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Das“Museu d’Art Contemporani” (Museum Zeitgenössischer Kunst) besitzt eine wichtige Sammlung der avant-garde Kunst, hauptsächlich von spanischen Künstlern. Es liegt in dem alten Rathaus von "el Raval", einem Gebäude das im Moment restauriert wird. Bis die Renovierung fertig ist, können die besten Werke in dem Centre Municipal d’Exposicions (Städtisches Ausstellungszentrum), in der Replaceta de Sant Joan bewundert werden.

 

Einige der Künstler dieser Sammlung sind: Arcadi Blasco, Juana Francés, Salvador Soria, the Grup d’Elx (Gruppe von Elche: Agulló, Coll, Castejón und Sixto Marco), Toni Miró, Equipo Crónica, Amalia Avia, Juan Genovés, Viola, Cacho, Antonio Suárez, Eusebio Sempere, José Hernández, Trepat, José Fuentes, Mompó oder Eduardo Sanz, neben anderen.

- Es wurde 1980 gegründet von der Vereinigung der Maler von Elche mit Hilfe des Stadtrats. In den vier Stockwerken werden 150 zeitgenössische Kunstarbeiten ausgestellt, vor allem Bilder und einige Skulpturen, Töpferarbeiten und andere graphische Arbeiten die die sogenannte Schwarze Periode oder Periode des sozialen Bewusstseins repräsentieren.

LA ALCUDIA
 
  • Ctra. Dolores, km 2.

     

    Winter Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 17.00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage: von 10.00 bis 14.00 h.

    Montags geschlossen.

    Sommer Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag von 10.00 bis 14.00 h. und von 16.00 bis 20.00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage: von 10.00 bis 14.00 h.

    Montags geschlossen.

Dieser Platz war vom der Jungsteinzeit bis zum späten westgotischen Zeitalter bewohnt, daher gibt es hier eine außergewöhnliche Vielfalt und Reichtum an Materialien die hier gefunden werden können. Aber berühmt wurde dieser Platz 1897 durch den Fund der Büste der Dama de Elche (Dame von Elche), einem Meisterstück par excellence der Iberischen Kunst, wahrscheinlich aus dem 5 Jhd vor Christus. In diesem Museum können sie Materialien aus der Kupfer- und Bronzezeit bewundern, wichtige Iberische Stücke wie Fragmente mehrerer Skulpturen und Töpferarbeiten dekoriert mit Figuren und eine große Anzahl von Stücken aus der Römischen Periode.

 

”Elx”hatte zwei wichtige Besiedelungen in seiner Geschichte. Die erste war in L'Alcudia, zwei Kilometer südlich des heutigen Stadtzentrums, die von der Jungsteinzeit bis zur westgotischen Periode bewohnt war und einen strategisch wichtiger Punkt war, da es dank dem Vinalpo Fluß einfach zu verteidigen war. Die erste Besiedelung stammt aus dem 5 Jhd vor Christus und die Stadt hieß zu der Zeit Heliké, die bis 280 vor Christus bestand, bis die Cantabrier einfielen. Es war das Iberische Goldene Zeitalter, als auch die Dama d’Elx modelliert wurde.

 

Im Jahr 209 vor Christus wurde die Stadt von den Römern besiedelt, und dann im ersten Jahrhundert vor Christus wurde ihr der Name Colonia Iulia Ilice Augusta verliehen. Von diesem Moment an wurde sie durchgehend zerstört und wieder aufgebaut, aufgrund der Ankunft der Barbaren und der letzten Stufe der westgotischen Periode.

 

Mit der Ankunft der Mauren verlagerte sich die Stadt auf einen anderen Platz, zwischen dem 8. und 9. Jhd. Der Christenkönig Jaume I eroberte 1265 die Stadt und die Muslime waren gezwungen, das Viertel "Raval de Sant Joan" zu bauen, um dort zu leben. Während der folgenden Jahrhunderte, leidete Elx unter den Auswirkungen der Vertreibung der Mauren und der Stagnation der Wirtschaft. In der Mitte des 19. Jhd erfuhr Elche einen wichtigen Aufschwung in der Espadrilleindustrie, Ursprung der heutigen Schuhindustrie, die die Entwicklung der Stadt verbesserte.

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Die Stelle die La Alcudia in Elche genannt wird, war während der Iberischen Periode eine Stadt, deren Überreste seit der Renaissance entdeckt wurden. Während des 16. und 17. Jhd wurden hier züfällige Funde gemacht, als das Land von den umliegenden Häusern bearbeitewt wurde, und seit diesem Zeitpunkt wurden mehrere Bemühungen unternommen um die Überreste dieser Iberischen, und später Römischen Stadt freizulegen. Der internationale Ruhm der Ilici kam mit der Entdeckung der Büste der Dame von Elche 1897, ein Fund, der das Interesse an den Ausgrabungen wieder entfachte. Diese Ausgrabungen fanden unter der Leitung von Alejandro Ramos Folqués mehrere Dekaden lang statt, der die wahre treibende Kraft hinter den Studien über die Stadt war und sind heute unter der Leitung der Fundación Universitaria de Investigación La Alcudia (La Alcudia Universitätsverband der Forschung).

 

Von der vorhandenen Information und dank der neuen, wichtigen archäologischen Funde in der letzten Dekade, kann man vielleicht darauf schließen, dass die alte iberische Stadt Ilici den römischen Orbit zu Beginn des Königreichs des Augustus betrat. Wahrscheinlich um das Jahr 26 vor Christus war der Prozess, der aus der Bildung einer römischen Kolonie bestand und von Veteranen der Cantabrischen Kriege bewohnt werden sollte, beendet und die Stadt erhielt den Namen Colonia Iulia Ilici Augusta. Ab diesem Moment, was auf der Bronzetafel auf der die Landverteilung unter den neuen Einwohnern festgehalten ist, fand eine wichtige städtische Veränderung statt, die die Stadt mit römischen Elementen ausstattete, (das Forum, die Tempel für die neuen Gottheiten, die Häuser mit Innenhöfen,etc.), genau gesagt Elemente die der alten Stadt ein neues Erscheinungsbild gaben und die Stadt wurde in das Stadtgebilde eingefügt, das Rom entlang der Mittelmeerküste der Insel am Erschaffen war.

 

Mit dem neuen Kolonialgesetz erschien ein neuer Rahmen für die Beziehungen der umliegenden Gebiete und somit fand eine aktive Teilnahme am regionalen und mediterranen Handelnetzwek statt. Für das transportieren der Güter besaß die Kolonie einen Hafen den Portus Ilicitanus (heute Santa Pola), der als Eingangspunkt für die Produkte, die die Stadt erreichten, genutzt wurde. Darunter gab es Bronzeobjekte, Skulpturen und Hausverzierungen, die bei den Ausgrabungen wiederentdeckt wurden.

 

Die Stadt war während der römischen Periode ein sehr dynamisches Zentrum, wie an dem Erscheinungsbild, aufgrund der vielen Veränderungen in der Struktur, gesehen werden kann, sowie der großen Anzahl von Gütern, die die Stadt erhielt. Diese Vitalität dauerte bis zur späten römischen Periode an und ist ein guter Beweis dafür, das Ilici ein bischhöfliches Zentrum der Christen wurde.

 

 

MUSEUM ALCUDIA
 
  •    C/ Alzabaras Bajo, 138, P-1.

     

    Von Dienstag bis Samstag von 10´00 bis 14´00 h. und von 16´00 bis 20´00 h.

    Sonntags und gesetzl. Feiertage von 10´00 bis 13´00 h.

    Montags geschlossen.

 

Das monographische Museum von La Alcudia befindet sich bei der Ausgrabungsstätte.

Das Museum wurde erst kürzlich umgestaltet, wenn auch mit begrenzten Mitteln. Die Struktur ist bescheiden, aber die Materialien sind sehr interessant. Wir finden Materialien aus der Bronzezeit, Elche-Archena und den geometrischen Stil der Iberischen Töpferarbeit. Es gibt auch hochqualitative Stücke mit künstlerischen Motiven, Vögeln, Figuren wie Pferdebändiger, Damen mit Vögeln, wie auch Szenen von unklarer Bedeutung. Interessant sind auch die Skulpturenüberreste aus der Iberischen Periode die Fabeltiere bildlich darstellen, sehr gestückelt, aber trotzdem sehr wichtig, der Innenteil einer caetra (kleines Lichtschild), eine sitzende Dame (kürzlich neugestaltet), Büste mit einem Uniformrock, Büste eines Kriegers mit einem runden Ornament mit einem Löwenkopf, Überreste eines Kriegers mit einer Sichel (heute im MAN, Nationales Archäologisches Museum), und viele andere, alle aus dem 5. und 4. Jhd vor Christus. Es gibt viele Materialien aus der römischen Periode, wie campanianische Töpferarbeiten, Geschirr, Skulpturen, Luzernen, Gläser, Mosaik und jegliche Art von Dingen, die uns den Wohnstandard in der römischen Stadt Illici näherbringen. Schließlich finden wir auch Materialien aus der westgotischen Periode, mit der die Geschichte der Stadt, von fast 3000 Jahren, endet.

 

 

BESUCHERZENTRUM
 
  •       Stadtpark.

    Sommer Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag von 10.00 bis 19.00 h.

    Samstags und Sonntags von 10.00 bis 14.00 h.

    Winter Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag von 10.00 bis 19.00 h.

    Samstags und Sonntags von 10.00 bis 14.00 h.

 

 

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Das Besucherzentrum von Elche ist ein Platz, wo der Besucher eine detaillierte audiovisuelle Präsentation der Stadt genießen kann: Geschichte, Traditionen, Kultur, Feste und Wirtschaft.

Nach einem kurzen Video können die Besucher noch mehr Informationen über Elche erhalten, indem sie die Multimediamöglichkeiten nutzen, die in den verschiedenen Bereichen vorhanden sind. Es liegt in einem einzigartigen Gebäude von orientalischen Stil, das als Hauptpavillion der Industriemesse 1946 gebaut wurde. Als die Messe vorüber war, wurde der Rest der Gebäude abgerissen, aber diese Konstruktion wurde aufgearbeitet und als erstes zum Archäologischen Stadtmuseum und später, als Museum der weißen Palme mit einer Halle für regelmäßige Ausstellungen umgewandelt.

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Das Besucherzentrum liegt in einem einzigartigen Gebäude von orientalischen Stil, das als Hauptpavillion der Industriemesse 1946 gebaut wurde. Als die Ausstellung vorüber war, wurde der Rest der Gebäude abgerissen, aber diese Konstruktion wurde aufgearbeitet als erstes zum Archäologischen Stadtmuseum und später, als Museum der weißen Palme mit einer Halle für regelmäßige Ausstellungen genutzt.

 

Seit 2003 beherbergt das Besucherzentrum einen Platz wo die Besucher von Elche eine detallierte audiovisuelle Präsentation über die Stadt erhalten: Geschichte, Traditionen, Kultur, Feste und Wirtschaft.

 

Nach einem kurzen Video, können die Besucher noch mehr Informationen über Elche erhalten, indem sie die Multimediamöglichkeiten nutzen, die in den verschiedenen Bereichen vorhanden sind.


STADTPARK
 
Parque Municipal s/n

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Der Stadtpark schließt den Colomer, El Real, La Mare de Deu und Baix Orchards ein und hat eine Fläche von 6 Hektar. Die Gärten wurden 1661 von dem derzeitigen Besitzer, Nicolas Caro, dem Stadtheiligen gewidmet, der Jungrau Maria. Heute ist der Stadtrat von Elche für die Erhaltung und den Schutz verantwortlich. 1946 wurde er zu einem öffentlichen Garten, zu diesem Zeitpunkt mit einer Fläche von 20,000m²

 

Die nennenswertesten Elemente des Parks sind: die“Molí del Real”, eine alte Kornmühle aus dem 18 Jhd, die ihre Kraft aus einem Wasserfall aus dem Hauptbewässerungskanal erhielt; das Besucherzentrum, ein Gebäude im orientalischen Stil, die "Rotondo" (die Runde), ein wunderbares Amphitheater; der Hort de Baix (Baix Garten); das Taubenhaus und der Musikpavillion, und das Touristenbüro, auch in orientalischem Stil. Ein Touristenzug fährt an den interessantesten Plätzen vorbei.

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Der Stadtpark ist der symbolischste Platz in dem historischen Palmenhain von Elche. Er liegt auf der Nordseite des Palmenhains und hat eine Fläche von mehr als 75,000 m². Er liegt direkt im Stadtzentrum, auf der Westseite mit dem Altamira Palast verbunden und den Ufern des Flusses. Am Südeingang des Parkes finden wir das Touristenbüro der Stadt.

 

Der Stadtpark ist ein Park mit einer Fläche von mehr als 6 Hektar, wegen der Zusammenlegung des Hort del Colomer, der Teil des Hort del Real im Süden der Eisenbahnlinie, des Hort de la Mare de Déu und des Hort de Baix.

Eine Reihe von Gebäuden von hohem geschichtlichen und kulturellen Wert wurden im Laufe der Zeit in dem Park gelassen. Der Molí del Real, eine Getreidemühle aus dem 18 Jhd, heute der Workshop des Weiße Palme Handwerks; das Parkmuseum, das heute für regelmäßige Ausstellungen genutzt wird; der Musikpavillion, das Taubenhaus, die Rotonda, (ein wundervolles Openair Amphitheater) und ein wundervoller Treppenaufgang zu den Gärten des Hort de Baix, ein idyllischer Platz, besonders in warmen Sommernächten.

 

Unter der reichen Flora des Gartens finden wir den Populus euphratica und eine große Zahl von subtropischen Pflanzenarten. 1991 wurde eine städtische Baumschule eröffnet, mit einer Fläche von 5000m² mit verschiedenen Abteilugen mit Palmenpflanzen, Obstbäumen, tropischen Koniferen und Pappelhainen. Brunnen und Teiche sind ganz klar von der arabischen Kultur inspiriert, wie auch die verschiedenen keramischen und architektonischen Elemente, die sie dekorieren.

 

Der Stadtpark ist das ganze Jahr über geöffnet und einen Besuch wert.

- Direkt im Zentrum der Stadt finden wir den Stadtpark, inspiriert von der arabischen Kultur, mit Brunnen und Wegen, wo Schwäne, Enten und Tauben zusammenleben. All dies vervollständigt ein Openair Theater, La Rotonda genannt, und der Kinder-Verkehrspark. Im Südosten des Palmenhains finden wir einen privaten Garten, bekannt als der Huerto del Cura (der Garten des Priesters). Eine breite Vielfalt von Pflanzen die darin wachsen und das Gefühl des Friedens, das sie an diesem Platz fühlen, machen diesen Ort perfekt zum spazieren und entspannen.

 

 

DOMINGO DE RAMOS

 

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Der Sonntag vor der Karwoche.

 

Die Feste zur Karwoche beginnen am Palmsonntag, und wurden 1997 als Festival von Internationalem Touristischem Interesse ausgezeichnet.

 

Die Hauptveranstaltung des Tages ist die Palmprozession und besonders wichtig für Elche, wegen der großen Anzahl von weißen Palmblättern, die in Elches Palmenhain hergestellt werden und von den Gläubigen getragen werden.

 

Diese Prozession, die dem triumphalen Einzug von Christus in Jerusalem gewidmet ist, ist immer gut besucht und zu einem der charakteristischen und beliebtesten Ausdrücke der kulturellen Identität von Elche geworden.

 

Der erste dokumentierte Beleg der“Diumenge de Rams” stammt von 1371, als der Consell de la Vila (Stadtrat)an diesem Fest teilnahm und Palmenblätter verteilte.

 

Der Handel mit weißen Palmenblättern wurde bereits in den Aufzeichnungen des Stadtrats aus dem Jahr 1429 dokumentiert und er besteht bis heute. Weiße Palmenblätter aus Elche wurden seit Jahrhunderten in die gesamte katholische Welt exportiert.

 

Besonderes Augenmerk gilt den Palmenblättern die bei dem Wettbewerb benutzt werden, der von dem Vorstand der Bruderschaften und Gilden der Karwoche organisiert wird. Diese Blätter stellen bildlich komplexe Figuren aus den Veranstaltungen der Karwoche dar oder von Monumenten oder Traditionen aus Elche.

 

Der Stadtrat von Elche hat im Stadtpark einen Workshop zum Weiße Palme Handwerk eingerichtet, in einer mittelalterlichen Mühle (the Molí del Real). Die Absicht ist es, das Überleben der Traditionen und des Handwerks zu sichern, in Verbindung mit dem Palmenhain von Elche.

 

- Der Palmsonntag in Elche wurde am 14. Juli 1988 als Fest von Nationalem Touristischem Interesse bezeichnet und am 22. Juli 1997 als Fest von Internationalem Touristischem Interesse.

 

Die Feste der Karwoche beginnen am Palmsonntag, die seit 1997 als Fest von Internationalem Touristischem Interesse bezeichnet wird.

 

Die Hauptveranstaltung des Tages ist die Palmprozession und besonders wichtig für Elche dank der großen Anzahl von weißen Palmblättern, die in Elches Palmenhain hergestellt werden und von den Gläubigen getragen werden.

 

 

Veranstaltungen.

 

11:00 h. Paseo de la Estación. Segnung der Palmenblätter und Beginn der Prozession des triumphierenden Jesus, mit der Teilnahme von tausenden von Menschen die weiße Palmenblätter tragen, die in dem Palmenhain von Elche produziert werden.

 

Route: Paseo de la Estación, Altamira Palast, Altamira Brücke, Avinguda del País Valencià, Pont de Canalejas, Rathaus, Corredora, Capitán Lagier, Santa María Basilica.

 

12:30 – 13:00 h.: Heilige Messe auf den Palmsonntag in der Santa Maria Basilica.

 

14:00 h.: Preisverteilung beim Weiße Palme Wettbewerb im Besprechungszimmer des Rathauses von Elche in den folgenden Disziplinen:

 

- Handgemachte Palmenblätter (über 150 cm. groß)

- Künstlerische Palmenblätter (über 150 cm. groß)

- Miniatur Palmenblätter (Maximal 150 cm. groß)

- Spezielle städtische Schule der gewebten Palmenblätter (Alle Größen)

 

- Religiöse Feste zeichnen den Kalender mit unvermeidlichen Terminen wie der Palmsonntag, bezeichnet als Fest von internationalem touristischem Interesse, das tausende von Einwohnern von Elche besuchen und mit der Prozession durch die Straßen marschieren, mit ihren weißen Palmenblättern als eine schöne Einleitung der Karwoche. In Bezug auf die Karwoche müssen wir die leidenschaftlichen Prozessionsparaden und die lebhafte Kulmination mit dem Regen von Hallelujahs am Ostersonntag erwähnen.

 

- Das Fest der Karwoche beginnt am Palmsonntag. Die Prozession mit den Palmenblättern ist eine der wichtisten und beliebtesten Veranstaltungen, da die Bewohner von Elche eine aktive Rolle haben, mit den Palmenblättern, die in dem eigenen Palmenhain produziert werden.

 

Der Palmenwettbewerb der von dem Vorstand der Bruderschaften und Gilden der Karwoche organisiert wird ist auch einer der unausweichlichen Momente dieses Festes. Mitglieder der Bruderschaft zeigen ihre Palmblätterfiguren die in Bezug zur Passion Christi stehen, oder den Traditionen der Stadt.

 

Die Manufaktur der weißen Palme ist für Elche so wichtig, dass der Stadtrat einen Workshop zur Bearbeitung der weißen Palme eröffnet hat, im Stadtpark in einer mittelalterlichen Mühle (the Molí del Real), die in einer einzigartigen natürlichen Umwelt liegt. Der Palmsonntag in Elche wurde am 14. Juli 1988 als Fest von Nationalem Touristischem Interesse bezeichnet und am 22. Juli 1997 als Fest von Internationalem Touristischem Interesse.

 

- Die weißen Palmenblätter sind ohne Zweifel das charakteristische Symbol der Karwoche in Elche. Elche ist der einzige Platz auf der Welt, wo die weiße Palme noch immer nach traditioneller Methode produziert wird. Weiße Palmenblätter sieht man en masse bei der Palmsonntagsprozession. Mehr als 10,000 Leute wandern jedes Jahr mit dem Unser Vater Jesus Bild, dessen Thron aus Palmenblättern gemacht wurde.

 

Ein anderer nennenswerter Moment ist die Prozession der Hallelujahs, die am Ostersonntag stattfindet, wenn die Stadt voller Farben ist und tausende von Hallelujahs zu hören sind, wenn die Jungfrau des Glücks und der auferstandene Jesus durchmarschieren. Die Trencà del Guió ist eine Originalveranstaltung der Karwoche in Elche und stammt aus dem 16. Jhd bei der eine Art Banderole oder "guio" auf den Straßenboden geworfen wird. Wenn sie in Hälften zerbricht bedeutet das, dass es ein gutes Jahr für die Stadt wird.

 

 

EL MISTERI D´ELX

 

El “Misteri d’Elx” (das Elche Mysterium), ist das am tiefsten verwurzelte kulturelle Symbol der Stadt, eine mittelalterliche Aufführung, die von der UNESCO im Jahr 2001 als ein Meisterstück des mündlichen und immateriellen Welterbe erklärt wurde.

 

Es findet jedes Jahr am 14. August (erster Teil) und am 15. August (zweiter Teil) statt, wobei die außergewöhnlichen Vorveranstaltungen (Probe mit Paradeuniform) am 11., 12. und 13. August stattfinden. Die Aufführung findet in der Santa Maria Basilika statt und erzählt von der Entschlafung (Mariens), der Himmelfahrt und der Krönung der Jungfrau im Himmel. Diese Aufführung überlebte dank der Leidenschaft der ganzen Stadt. Nachdem Aufführungen in Kirchen vom Rat von Trent verboten wurden, erhielt Elche vom Papst Urbano VIII 1632 eine Ausnahmeregelung, um die "Festa" am Leben zu erhalten. Heute ist es das letzte Beispiel dieser Art von Schauspiel, dank der Entschlossenheit der Bewohner von Elche. Die Musik des "Misteri" stammt aus den verschiedenen Perioden und besteht aus Melodien aus dem Mittelalter, Renaissance und Barock, mit Beispielen der Monodie und Polyphonie. Sie werden von einem Laienchor von Erwachsenen vorgetragen und von einem Kinderchor, der die Jungfrau und die Engel spielt.

 

Jedoch ist der charakteristischste Faktor der "Misteri d’Elx" die komplexe, vom Mittelalter inspirierte Aufführung, die den szenographischen Raum in eine horizontal-irdische und eine vertikal-überirdische Bühne unterteilt, und der Gebrauch von Bühnengeräten verwandelt dieses Schauspiel in eine spektakuläre Erlebnis.

 

Im Zentrum des Querschiffs der Basilika befindet sich eine quadratische Plattform (cadafal) die durch eine Rampe erreichbar (andador) ist. Die meisten Veranstaltungen finden hier statt. In der Vertikale der Bühne wurde vom Fuß der Kuppel aus ein falscher Himmel installiert.

 

Wenn die Himmelspforten geöffnet sind, mit der Hilfe einer komplexen Bühnenmaschinerie, schwebt ein Engel mit einer Nachricht herunter zur “magrana”, gefolgt von einem Engelschor oder “araceli”, um die Jungfrau Maria zum Himmel zu geleiten, wo sie von Gott gekrönt wird, von einem dritten Bühnengerät, der sogenannten "Trinitat". Im Moment der Krönung, fällt ein Regen von Rauschgold vom Himmel von den Bühnengeräten und füllt die Atmosphäre mit einem glänzenden Goldregen, ohne Zweifel der bewegenste Moment der "Festa".

 

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Die "Festa" oder "Misterio de Elche" ist ein mittelalterlich verwurzeltes Schauspiel, das in zwei Teile geteilt ist und jedes Jahr am 14. und 15. August in der Santa Maria Basilika aufgeführt wird. Das Schauspiel stellt den Tod, die Himmelfahrt und die Krönung der Jungfrau, Mutter Jesu, dar und zeigt im Allgemeinen zahlreiche nennenswerte religiöse und historische Aspekte. Es ist das einzige Schauspiel dieser Art, dass überlebt hat, trotz des offiziellen Verbots des Rats von Trent von Aufführungen in Kirchen, dadurch ist dies ein Stück von einzigartigem und außergewöhnlichem Wert, um das mittelalterliche religiöse Theater in Europa zu studieren. Daher wurde es von der UNESCO als ein Meisterwerk ausgezeichnet (das erste Spanische Meisterwerk) des Oralen und Immateriellen Welterbe im Jahr 2001.

 

Der Ablauf des Elche Mysterium basiert auf den traditionellen Geschichten über die Maria Himmelfahrt die in den ersten Jahren des Christentums mündlich überliefert wurden und ab dem 4. Jhd in den sogenannten Apokryphen erfasst wurden.

 

Die wichtigsten Apokryphen der Himmelfahrt sind die von Johannes dem Prediger (4. und5. Jhd), dem Transitus des Pseudo-Meliton (6. Jhd), die Erzählungen von Johannes, dem Erzbischhof von Thessaloniki (7.Jhd.) und, das späteste, die Geschichte des Josef von Arimathea (9. und 10.? Jhd), die die Geschichte mit den meisten Elementen ist, die mit dem "Misteri" übereinstimmen. Die Apokryphen zeigen einige Unterschiede auf und wurden im 13. Jhd von Jacobo de Varazze in seiner Goldenen Legende umgeschrieben, einem mittelalterlichen Buch über das Leben von Heiligen, das in dem mittelalterlichen Europa weit verbreitet war und auch das Schriftstück zu dem Schauspiel des "Misteri d'Elx" beeinflusst hat.

 

Der genaue Ursprung des "Misteri" kann nicht genau bestimmt werden, da es an dokumentierten Belegen fehlt. Es gibt zwei lokale Überlieferungen über den Beginn. Eine davon verbindet die Entstehung der "Festa" mit der Eroberung des maurische Elche von den Aragonischen Truppen des Jaume I von Aragon im Jahre 1265, in anderen Worten, mit der Konvertierung der Stadt zum Christentum. Eine andere Legende versucht dem "Misteri" einen übernatürlichen Ursprung zu geben und verbindet es mit der Ankunft oder "Venida" der Statue der Jungfrau am 29. Dezember 1370. Dadurch soll die "Festa" entstanden sein, zusammen mit der Statue die daran Teil nimmt, die in einer Kiste am Tamarit Strand (heute Santa Pola) im Mittelmeer gefunden wurde. Diese Kiste wurde von dem Küstenwachmann Francesc Cantó gefunden .

 

Untersuchungen die jüngst über das Schauspiel und das mittelalterliche Theater in Europa im Allgemeinen durchgeführt wurden, deuten auf die zweite Hälfte des 15 Jhd hin, -einer Periode in der das Theater über die Himmelfahrt an der Spitze stand, als die möglichste Periode des "Misteri d'Elx".

 

Wenn wir einen Blick auf die historischen Dokumente über dieses Schauspiel werfen, werden wir feststellen, dass es erst von einigen Familien von kleinem lokalem Adel organisiert wurde, wie die Perpinyas oder die Caros. Die älteste Spur der "Festa" die wir heute kennen, erscheint in dem Testament eines Einwohners von Elche, Isabel Caro, 1523, in dem sie einiges Geld vererbt, um ein "großartiges Festival und Feierlichkeit" das religiöse Menschen der Stadt in der Santa Maria Kirche während der Himmelfahrt der Mutter Gottes feierten, zu Ehren der Statue der Jungfrau die sie zu Hause hatte und nach ihrem Tod zu der San Sebastian Einsiedelei übergehen sollte.

 

Es gibt Belege über die Existenz der Bruderschaft Unserer Dame der Himmelfahrt in der Stadt von 1530 die, mit ihrem Sitz in der bereits genannten San Sebastian Einsiedelei, verantwortlich für die Vorbereitungen dieses Festivals waren, "Clavarios" (Wachmänner) und "mayordomos" (Diener) teilten diese Bruderschaft, die, neben den Spenden der Mitglieder der Bruderschaft und den gesammelten Almosen, jährlich Geld vom Stadtrat bekamen.

 

Jedoch führte das Fehlen von Geldquellen und der Fakt, dass nur wenige Leute die Bruderschaft unterstützten fast zum Verschwinden des "Misteri" in den letzten Jahren des 16. Jhd. Es war 1609, als ein und für alle mal, der Stadtrat zustimmte, sich mit um die Organisation und Finanzierung der "Festa" zu kümmern. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von lokalen Steuern erhoben, darunter auch die Steuern aufs Getreidemahlen und den Fleischverkauf. In diesem Sinn müssen wir die Existenz eine Verwaltung in der Stadt erwähnen, die "arroba" des Öls, deren Einnnahmen der Jungfrau gewidmet waren, indem sie einen "arroba" (Maßeinheit zwischen 11 und 16 kg) von Öl verkauften,für jeden Boiler der für die wichtige Seifenindustrie in Elche (16.-18. Jhd) genutzt wurde. Das Einkommen dieser Verwaltung wurde hauptsächlich für die Erhaltung der Bühnenmaschinerie (Bühnengeräte) für das Schauspiel genutzt und um die Gehälter für die Musiker und Sänger zu bezahlen.

 

Aber im ersten Drittel des 17. Jhd war das Misteri wieder in Gefahr. Zu dieser Zeit richtete sich die Diözese von Orihuela nach den Richtlinien von Trent und versuchte, die Aufführung des "Misteri" zu verbieten, da es in einer Kirche abgehalten wurde. Der Stadtrat von Elche beschwerte sich vor dem Königlichen Gericht von Valenzia und bekam den Papst VIII dazu einen allerhöchsten Bescheid zu unterschreiben, in dem die Aufführung des Mysteriums von Elche in der Santa Maria Basilika für alle Ewigkeit erlaubt wurde.

 

Aber dies war nicht die einzige Reiberei zwischen den zivilen und kirchlichen Autoritäten in Bezug auf die Organisation der "Festa". In den 70gern, aufgrund einer Steuerbefreiung für die Geistlichen, und 1734 -aufgrund eines Konflikts bei dem Termin mit dem Chormeister- wurden die Problemen zwischen den beiden Parteien immer größer, obwohl zum Schluss die Rechte des Gemeinderat (basierend auf den Traditionen und Bräuchen der Stadt) sich durchsetzten.

 

In den letzten Jahren des 18 Jhd, mit dem Verbot der Szene "Judiada", aufgrund der großen Auseinandersetzungen die es darüber gab, und in den ersten Jahren des 19. Jhd mit der Unterdrückung der Musikkapelle von Elche, fiel das "Misteri" in eine Periode von klarem künstlerischen Verfall, ein Verfall der im letzten Drittel des 18 Jhd noch mehr hervorgehoben wurde, wegen dem Fehlen der Geldmittel für das Schauspiel und die Instabilität in den öffentlichen Diensten (der Chormeister, zum Beispiel) und weil die Leute von Elche, auch die Obrigkeiten, dem "Misteri" keine besondere Aufmerksamkeit schenkten.

 

Als Ergebnis einer Kampagne zur Vergrößerung des öffentlichen Bewusstseins, die in der Stadt von dem gelehrten Chronist Pere Ibarra y Ruiz gefördert wurde, an der "Tafel für den Schutz der "Festa" in Elche" im Jahr 1924, die eine Wiederaufführung des Stückes möglich machte. Die Musik wurde von dem Musiker aus Alicante Oscar Esplá aufgebessert, der u