Die Stadt Denia

BURG VON DENIA
 
C/ San Francisco s/n.

Am interessantesten an dieser Burg sind:

Auf beiden Seiten des Eingangsportals: der TORRE ROJA (Roter Turm, 15 Jhd) und der TORRE DEL “COS DE GUARDIA” (Wachturm, 12 Jhd, umgestaltet im16. und 17. Jhd).

Das PORTAL DE LA VILA (das Stadtportal, die Tür führt in die Burg), im Almohad-Stil (12 Jhd), nachträglich umgebaut. Draußen finden wir die Dächer im Almohad-Stil, und drinnen einen gewölbten Torbogen (Teile des Originals sind noch vorhanden).

Der TORRE DEL CONSELL (Stadtturm, 15 Jhd). Der Bürgermeister traf sich in diesem Turm.
Die EXPLANADA DEL GOBERNADOR und die PALACIO DEL GOBERNADOR (Explanada des Stadthalters und Palast des Stadthalters), in dem sich das Archäologiemuseum befindet.

Das QUARTER DELS INFANTS (die Soldatenbarraken), was als Lagerhalle oder als Unterkunft für Verteidigungstruppen genutzt wurde.

Das PORTAL DEL BALUART (das Bastionsportal), mit drei Dächern aus verschiedenen Perioden, und der TORRE DEL BALUART (der Bastionsturm), eine sehr wichtige Bastion von einem strategisch wichtigen Punkt aus, von dem aus der Zugang zum Palast kontrolliert wurde. (18 Jhd).

Der PUNTA DEL DIAMANT (Diamantenpunkt), ein Verteidigungsbastion das den Namen von der Form des Turms erhält.

Der ALJUB (15 Jhd), ein Tank in dem das Wasser gesammelt wurde.

Der CAMINO EMPEDRADO; er war der einzige Weg der in die Burg führte, der den Gebrauch von Fahrzeugen erlaubte und als Hauptstraße genutzt wurde. Das Kopfsteinpflaster stammt aus dem 14 Jhd.

Diese Burg ist eines der Hauptelemente der topographischen Definition des Stadtzentrums. Überreste von Häusern und Festungen des römischen Dianium wurden in den Hängen gefunden.

Das Design stammt aus der islamischen Periode, zwischen dem 11 und 12 Jhd. Seit daher zeigt die Architektur einige Veränderungen. Zum Beispiel aus der Almohad-Periode der Rote Turm und der Stadtturm aus dem 15 Jhd, die Bastione und andere Verteidigungssysteme aus der Renaissance, wie auch beim Wiederaufbau des Stadtpalastes im 16. und 17. Jhd gesponsert von dem Herzog von Lerma, Marquis von Denia.

Der Palast und die Vila Vella (Altstadt) wurden während der Kriege um die Krone zerstört und das Militär1859 abgezogen. Diese Ereignisse bestimmten die Geschichte des letzten Jahrhunderts.

Heute ist die Burg ein emblematisches Kulturerbe, mit einigen Restaurations- und Erhaltungsarbeiten, aber sie bietet auch ein innovatives, weitgreifendes Angebot

 

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM
 
Palast des Stadtrats, in der Burg von Denia.
 
Das Archäologische Museum führt sie durch die Geschichte der Stadt Denia, vom Anfang des städtischen Abenteuers vor 2000 Jahren. Die Geschichte und Archäologie beziehen sich auf die Aktivität im Hafen, da Denia eine Handelsstadt war, mit vielen Schiffen auf dem ganzen Mittelmeer verteilt Erst Civitas Stipendiaria und dann Municipium während der klassischen Zeiten, kultiviertes und opulentes Taifa Königreich während des 11 Jhd, war Denia, mit der Eroberung der Christen Hauptstadt des Landes und später der Markgrafschaft, ein gutes Beispiel einer mordernen Stadt, bis sie bei dem Krieg um die Krone erlag(1708). Der Balsambehälter repräsentiert den Gott Merkur (2 Jhd v. Ch.), die Sammlung von Islamischem Bronze( viele davon haben eine orientalische Herkunft), 11. und 12 Jhd,der ataifor mit einer Illustration eines andalusischen Schiffes aus Qayrawân, der Tresor de Les Rotes (Schatz von Les Rotes, 14 Jhd), die numismatische Kollektion oder die lokal hergestellten oder importierten andalusischen Tonwaren sind die Basis eines museographischen Angebots, immer im Bezug auf das Meer und die Beziehung zwischen Kulturen.

 

ETHNOLOGISCHES MUSEUM
 
Cavellers, s/n.
 

 

Dieses Museum stellt eine interessante Sammlung an luxuriösen Kleidern und Accessoires aus der Zeit der Bourgeoisie, einschließlich Arbeitskleidern und Werkzeuge, aus. Außerdem finden sie klare Beispiele zur städtischen, kommerziellen und sozialen Entwicklung Denias.


Das Ziel des Ethnologischen Museum ist es die Geschichte von Denia im 19 Jhd zu verbreiten, als diese Stadt in einem speziellen und prächtigen Wachstum war, dank des steigenden Handels. Denia wuchs, da der zuhnehmende Handel auch zu einer großen städtischen Entwicklung führte, eine kulturelle Atmosphäre wurde geschaffen, sowie eine gefestigte Bourgeoisiegesellschaft, die die Innovationen dieser Zeit genoss, zum Beispiel den Zug und das Gas, neben anderem. Weinbergkultivierung, die steigende Produktion, die Bedeutung des Hafens und den Lagerhallen, die Konjunktur und der Höhepunkt des Handels mit England, Nordeuropa und Amerika sind die Themen des museographischen Angebotes. Graphische Bilder, Künste und andere künstlerische Arbeiten, wie zum Beispiel die Gebäude selbst, porträtieren eine lang vergangene Stadt und Gebräuche, die auf jeden Fall in unseren Erinnerungen weiterleben werden.

 

SPIELZEUG MUSEUM
 
C/ Calderón
 
Diese dauerhafte Austellung wurde im Mai 1999 eröffnet. Es werden Spielzeuge aus Denia ausgestellt vom Beginn 1904 bis in die 60 ger Jahre.

Die erste Firma in Denia stellte 1904 nur lithographe Zinnfiguren her, mit Maschinen und Modellen aus Deutschland.

Zehn Jahre später gab es eine Firma die Holzspielzeuge herstellte, die sehr fein gearbeitet und lackiert waren, mit exquisiter Vollendung und dekoriert mit Metallaccessoires.

In den 20ger Jahren begann ein Wettstreit mit den Metallspielzeugen, indem die Holzspielzeugproduktion anstieg, und mit der Zeit die Hauptspielzeugindustrie in Denia wurde.

In den 50gern waren die Holzspielzeuge am meisten gefragt. Aber es gab auch weiterhin eine Produktion von Dreirädern, Fahrrädern, Tretwagen oder Roller, die auch schon in den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts hergestellt wurden und trotz der luxuriösen Herstellung von Pedalwagen, Flugzeugen und metallenen Schleudern, war Holz (sowie die Farben die man zum Anstreichen benutzte) das beliebteste Material und wurde in dieser Zeit richtig berühmt.

Unter den herausragensten Spielzeugen finden wir Segelboote, Pferde- oder Eselwagen, Lastwagen, etc. Holzküchen, Kugelspiele (Kegeln), Ringspiele oder Festungen mit Indianern und Cowboys zeugen von der Vielfalt und Üppigkeit der Holzspielzeuge in Denia.

KIRCHE DE LA ASUNCION
 

Angemessener Barockstil (18 Jhd).

Sie liegt auf einer Erhöhung, wo die alte San Roque Kirche, das Krankenhaus und einige Häuser stehen. Im Spanischen Unabhängigkeitskrieg wurde sie schwer beschädigt und 1939 wieder aufgebaut.

Sie hat die Form eines lateinischen Kreuzes, auf rechteckigem Grund. Draußen finden sie über der Tür der Roser Kirche ein Bild des San Roc, in modernem Stil. In der Kirche gibt es Bilder der Jungfrau- ein mehrfarbiges Bild der Mariä Himmelfahrt- und auf beiden Seiten die Heiligen Vicente Ferrer und Vicente Mártir, die beiden Schutzpatrone von Valencia.


 

KIRCHE VON SAN ANTONIO
 
 

Der heutige Zustand stammt aus der Renovierung im 18 Jhd.



Sie gehört zu einer architektonischen Baugruppe einschließlich des Klosters des Heiligen Anton von Padua, einer Franziskanerstiftung aus dem 16 Jhd, die einige Jahre später gebaut wurde (erste Hälfte des 17 Jhd) und der Platz im 17 Jhd. Die Baugruppe wurde während der Spanischen Nachfolgekriege, der Spanischen Unabhängigkeitskriege und der Bürgerkriege stark beschädigt.

Die Fassade ist in dorischem Muster und über dem Eingang hängt ein modernes Bild des Heiligen Anton von Padua. Die Kirche hat die Form eines lateinischen Kreuzes, eingefasst in ein Rechteck, mit einem Kirchenschiff und 8 Seitenschiffen. Die Decke wird fixiert durch dorisch angeordnete Wandpfeiler und Sockel. Drinnen finden wir ein großes, emailliertes Kreuz mit Bibelabbildungen an dem großen Altar

 

 

KLOSTER UND KIRCHE NUESTRA SRA. DE LORETO O DE LAS AGUSTINES
 
 

Das Kloster ist eine Stiftung von abgeschieden lebenden Augustinernonnen (1604), es wurde jedoch kürzlich verlassen.


Als die Kirche eröffnet wurde war Denia eine Markgrafschaft, und der Markgraf von Denia war Francisco Sandoval y Rojas, ebenfalls Herzog von Lerma und ein Liebling des Königs Phillip III. Das Kloster wurde im Beisein des Königs eröffnet, sowie dem Herzog von Lerma, anderen wichtigen Persönlichkeiten des Adels, des Klerus,…


Die komplette Architektur besteht aus der Kirche, dem Kloster und dem Südflügel des Klosters.


Sie können den Zugang zu der kleinen Kirche erhalten, die später gebaut wurde(1691), als die religiösen Dienste stattfanden.


Der Außenbereich ist streng und abgemessen. Nur 2 Fassaden durchbrechen die Monotonie. Die Hauptfassade ist an der San Narciso Straße und die Seitenfassade ist an der Loreto Straße. Sie hat die Form eines lateinischen Kreuzes auf rechteckigem Grund, mit Seitenschiffen, die nicht miteinander verbunden sind und ein breites Querschiff mit einer Kuppel auf Zwickeln. Die Decke ist ein Tonnegewölbe mit Dachluken und die Kapellen haben abgeschrägte Kuppeln. Der Aufriss besteht in dorischen Pilastern, die 1939 erneuert wurden.


Auf dem großen Altar finden wir den Santisima Sangre (das Heilige Blut) Altaraufsatz. Außerdem gibt es ein zeitgenössisches Bild der Virgen de los Dolores (der Jungfrau der Schmerzen), geschnitzt in altes Mobilaholz, Anfang des Jahres 1941.

 

SAN MATEO APOSTOL KIRCHE
 
 

Diese Kirche ist das erste öffentliche Gebäude von La Xara. Mit dem Bau wurde 1877 begonnen und 5 Jahre später, 1881, war sie fertig.

Das Gebäude besteht außen hauptsächlich aus dem tragenden Mauerwerk aus kalkhaltigen Steinen und Mörtel. Innen ist das Gebäude in drei Kirchenschiffe unterteilt, die von Sandsteinpfosten getrennt werden, und dadurch eine Reihe wunderschöner Wölbungen geformt wird, die das doppelseitige Dach stützen. Draußen, auf der Pflasterstraße, gehen vier Strebepfeiler hervor, die die Baureihe der Pfosten schützen.

1902 war das Gebäude der Abtei fertig. Die Abtei hat ein Portal und sehr interessante Fenster, eine der besten Arbeiten des Steinmetzmeisters. Darauf folgend wurde der Glockenturm errichtet und 1927 eröffnet.

In der 50gern wurde die Kirche ein wenig umgestaltet und bekam das heutige Erscheinungsbild. Der Altar wurde 1955 fertig, das Dach wurde verändert und man fand heraus, dass die weißlichen Pfosten und Bögen aus Sandstein waren, und um die Schönheit des Tuffsteins zu zeigen wurde der weiße Kalk entfernt.


 

EINSIEDELEI SANTA LUCIA
 
Sie liegt im Santa Lucia Bezirk und kann über den Santa Lucia Weg erreicht werden, oder über einen Umweg über die Les Rotes Straße.

Sie gehört zu einer Reihe von religiösen gotischen Gebäuden, mit der Topologie der sogenannten “Eroberung” Konstruktionen (15 Jhd).

Das Gebäude besteht aus einem Kirchenschiff in rechteckiger Form, Der Innenraum ist in zwei Bereiche geteilt, durch einen zentralen Spitzbogen.

Die Fassade zeigt ein steinernes Eingangsportal mit halbem Spitzbogen, eine ashlar Mauerarbeit gestützt durch einen Sockel, sowie einem Glockenturm, der nachträglich gebaut wurde.

Das Interieur der Einsiedelei ist renoviert worden.

Das Erscheinungsbild der Santa Lucia ist sehr modern.

Im Bezug auf die antiken Möbelstücke muss man erwähnen, dass ein Kelch aus der zweite Hälfte des 17 Jhd stammt, mit dem Bild der Santa Lucia auf dem Boden. Die Einsiedelei ist meistens geschlossen, außer am Santa Lucia Tag, dem 13. Dezember, wenn eine Prozession zu der Einsiedelei stattfindet, mit Gottesdiensten,…

 

 

EINSIEDELEI SAN JUAN
 

Dies ist die wichtigste der “Eroberung” Einsiedeleien, in Denia.

Die gotische Einsiedelei selbst ist der zentrale Körper des derzeitigen Gebäudes. Sie hat ein einzelnes Kirchenschiff in rechteckiger Form, und ein doppelseitiges Dach, das von zwei Spitzbögen in gotischem Stil gestützt wird.

Das Eingangsportal besteht aus einem halben Spitzbogen und die Hauptfassade wird von einem Glockenturm gekrönt.

Das Einsiedlerhaus wird nun als Sakristei genutzt. Es ist an das Originalgebäude angebaut, und ist das Ergebnis einiger Erneuerungen an der Ur-Einsiedelei.

Von der Art her, gehört sie zu der Gruppe der “Eroberung” Einsiedeleien, die vom 13 Jhd bis zum 15 Jhd, und zum Teil sogar im 16 Jhd, gebaut wurden. Die Originalstruktur wurde hier nicht beeinträchtigt, sondern nur Elemente hinzugefügt die sie definieren und betonen.


 

EINSIEDELEI SANTA PAULA
 
 

Sie liegt im Westen von Denia, 1,5 Kilometer von der Stadt weg, und gibt dem Gebiet in dem sie liegt auch den Namen.

Diese Einsiedelei gehört auch zu der Gruppe der „Eroberung“ Einsiedeleien, mit einem einzelnen Kirchenschiff, und Spitzbögen, ein Modell das bis in das 16 Jhd gebaut wurde und zu Beginn der Renaissance verschwand. Dieses Modell ist ein wenig anders als die aus dem 12 Jhd, sodass man sie wegen des Fehlens weiterer Informationen auf die erste Hälfte des Jahrhunderts datieren kann.

Das Gebäude besteht aus einem einzelnen Kirchenschiff in nicht ganz rechteckiger Form. Innen teilen drei halbe Spitzbögen das Gebäude in drei Teile. Eine Bank an der Wand entlang umrandet die Einsiedelei.


 

EINSIEDELEI UND HAUS DES PARE PERE
 
 

Sie ist verbundne mit dem Leben und der Arbeit des ehrwürdigen Einwohners von Denia Bruder Pedro Esteve (1583-1658).

Laut der Überlieferung in Denia, und es wurde nie widerlegt, war dies das kleine Haus des Vater Pere und der ehrwürdige Bruder Pedre Esteve benutzte es eine Zeit lang als Unterschlupf. Das Haus ist eine gewölbte Hütte, und so klein, dass man sich bücken muss, um rein zu kommen.

Neben diesem Haus liegt die Einsiedelei, die im 20 Jhd gebaut wurde. Innen finden wir Zeichnungen (in den Tonwaren) des Lebens und der Arbeit des Bruder Pedro Esteve.


 

EINSIEDELEI DES JESUS POBRE
 
 

Sie besteht aus 2 Gebäuden, dem Kloster (18 Jhd) und der Kirche (17 Jhd), beide zu verschiedenen Zeitpunkten erbaut. Das Kloster ist in Privatbesitz, aber äußerlich gleichen sich die beiden Gebäude sehr..

Die Kirche hat eine rechteckige Form, mit einem Kirchenschiff in vier Abschnitten, einen Tonnenkuppel, und Seitenkapellen, die voneinander getrennt sind. Der letzte Abschnitt ist die hohe Kapelle. Die Innenausstattung besteht aus dorischen Pilastern und alles ist im selben Stil.

Die hohe Kapelle (letztes Viertel des 17 Jhd) entstand nach dem Kirchenschiff und hat einen komplett anderen Stil wie der Rest der Kirche. Der Presbiterianer wird eher als ein Alkoven betrachtet als als eine Kapelle und diente dazu die Skulptur des Jesus Pobre zu beherbergen.

In Bezug auf die alten Skulpturen, kennen wir den Jesus Pobre nur von einer Photographie. Es ist eine Skulptur eines kleinen“liegenden“ Jesus, aus dem 18 Jhd.

Die jetzige Skulptur wurde vor einigen Jahren der Überlieferung nach, aus mehrfarbigem Holz nachgebaut.

Der Name des Stadtgebiets hat seinen Ursprung in der Entdeckung des Vater Pere (Bruders Pedro Esteve), dieser Figur von Jesus, liegend in dem Grab, und von diesem Tag an, stellte Vater Pere einen Altar für ihn auf, in der Höhle in der er lebte. Vater Pere nannte sie Jesus Pobre (Armer Jesus).


RATHAUS
 

 

 

Die Balance der Fassade mit den sechs soliden Halbspitzbögen und den großen Fenstern an den zwei Obergeschossen steht besonders hervor.


Zwei römische Inschriften aus dem Dianium finden sie auf der Fassade und den Treppen von denen aus sie zur Hospital Straße gelangen.

 

 

LES DRASSANES (DIE ALTEN SCHIFFSWERFTEN)
 
 

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Außenseite des Gebäudes, da der Innenbereich umgestaltet wurde und nun als privates Hotel genutzt wird



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Es ist ein altes Gebäude, in dem früher Schiffe gebaut wurden. Es stammt aus dem 16 Jhd und wurde im 18 Jhd umgebaut.


Charakteristiken des Gebäudes:


Das Gedäude hat eine rechteckige Form und ein doppelseitiges arabisches Ziegeldach

 

AUSGRABUNGSSTÄTTE
L´ALMADRAVA

 

Das Aushebungsgebiet von L'Almadrava, archäologische Ausgrabungsstätte, gehört zu einem Teil eines römischen Landhauses, einer Töpferei, um genau zu sein. Obwohl Teile des Gebäudes auf ein stattliches Haus hinweisen, zeigen die meisten der sichtbaren Zimmer eine Töpferei und erlauben uns den Blick, neben den Arbeits- und Wohnzimmern der Arbeiter (normalerweise Sklaven), auf breite Vorbauten zum Trocknen der Stücke, Quellen für das erforderliche Wasser und Ofen zum Brennen. Diese Töpferei stellte Ziegel und Amphoren her.



Die Amphoren beinhalteten normalerweise Wein, Öl, gesalzenes Fleisch und Fisch, die, zusammen mit Getreide, 90% der angebotenen Produkte ausmachten. Sie wurden als Behälter für Transporte auf dem Meer und Einwegbehälter genutzt. Wenn sie am Hafen angekommen waren, und der Inhalt entleert war, wurden sie weggeworfen

 

 

 

GERROTURM
 

 

 

 

Ein Wachturm aus der Renaissance, der Teil des Verteidigungssystems an der Küste war, das im 16 und 17 Jhd entwickelt wurde, um sich vor den Berberpiraten zu schützen
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Historische Dokumente belegen, dass es in dem jetzigen Park drei Türme gab, jedoch hat nur der Gerro Turm, aus der Renaissance (16Jhd), überlebt. Es ist eines der herausragensten Gebäude an der Küste. Er ist rund und hat die Form eines gestutzten Kegels und ist in 2 Teile geteilt. An den Wänden ist das Wappen von Karl V, unter drei Vorkragungen.

Der Name kommt von der interessanten Form eines “gerro” oder “pitxer” (Krug).

 

 

SCHUTZHEILIGENFESTE LA SANTISIMA SANGRE
(HEILIGES BLUT)

Der Tag des Heiligen Blutes wird immer am zweiten Mittwoch nach dem San Pedro Tag gefeiert, sieben Tage lang im Juli, wenn die Hauptfeste der Stadt gehalten werden, als Gedenkfeier an das Ende einer Epidemie 1633. Gemäß der Überlieferung, heilte Vater Pere die Menschen von Denia, indem er den Kranken gesegnetes Brot gab.

Eine Messe wird gehalten, gesegnetes Brot verteilt, und eine Prozession findet statt, am Abend des Tages des Heiligen Blutes. Hervorheben müssen wir die "Bous a la Mar", als Feier von nationalem touristischem Interesse. Dieses Spektakel findet am Hafen in einem mobilen Stierkampfring statt. Es gibt 2 Veranstaltungen am Tag, eine am Morgen, die kostenlos ist und eine am Nachmittag. Bei diesem Stierkampf wird versucht den Stier ins Wasser fallen zu lassen.

Auch interessant ist die Floßparade, bei der alle Komitees, die an den “Fallas” teilgenommen hatten, die Festkönigin und ihr Gefolge, vorbeimarschieren. Man muss bemerken, das alle Floße handgefertigt sind, von den Mitgliedern dieser ganzen Komitees. Es ist eine leuchtende und farbenfrohe Parade. Außerdem gibt es noch während dieser Woche Konzerte, Openair Tänze, Veranstaltungen für Kinder, Sportwettkämpfe und schließlich ein riesiges Feuerwerk auf dem nördlichen Wellenbrecher.

 

NATURPARK MONTGÓ
 

 

 

Dieses Reservat liegt im Nordwesten von Denia. Es ist 758 m hoch und hat eine Fläche von 2150 Hektar, es liegt an zweiter Stelle im Mittelmeerraum, in Bezug auf die Nähe zum Meer.

Am 16 März 1987 wurde es zum Naturreservat erklärt, dank der Landschaft, Flora und Fauna. Es beinhaltet die Städte Javea-Xàbia und Dénia. Der Abhang Richtung Javea zeigt viele Kliffe, in denen es zahlreiche Höhlen gibt, die von früheren Siedlern als Unterschlupf genutzt wurden.

Die zahlreichen archäologischen Überreste und der biologische Reichtum haben den Grund für den Schutz dieses Gebietes geliefert

Es gibt einen Weg, der zum Cova del Montgo (El Montgo Höhle) führt, von wo aus man das Sant Bertomeu Tal und die nahen Berge sehen kann.

El Montgó ist mit Les Planes Plain verbunden, die hinunter zum San Antonio Kap führen. An klaren Tagen können sie von der Spitze aus sogar die Baleareninseln sehen. In diesem Park gibt es mehr als 600 Pflanzenarten. Darunter gibt es die Scharlacheiche, den roten Lavendel, den Seefenchel, das valenzianische Steinveilchen, Steinskabiosen, die schwarze Sabine oder Palmen

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Im Bezug auf die Fauna gibt es Vögel, wie die gelbe Seemöwe oder die Audouin Seemöwe, verschiedene Greifvögel und Raubvögel (Adler, ein paar Königseulen, der bekannte Turmfalke und der Wanderfalke), Reptilien, Amphibien und Säugetiere wie Siebenschläfer, Hase, Dachs, Ginsterkatze, etc

Sie können die kurzen Pfade oder die Wiesenwege nehmen, alle Wege sind ausgeschildert und sind von niedrigem bis mittlerem Schwierigkeitslevel.


Entdecken sie Höhlen wie die "Cova de l'Aigua" (die Wasserhöhle) und die "Cova del Camell" (die Kamelhöhle), erreichen sie die Spitze des El Montgo, sie werden von der Aussicht beeindruckt sein, und spüren sie die Natur um sich herum, mit dem Meer im Rücken

 

MEERESRESERVAT CABO DE SAN ANTONIO
 

 

 

Sie werden hier Korallenbänke finden, verschiedene Algenarten und Seegraswiesen, sie können in den Höhlen und Spalten tauchen, zum Beispiel in der berühmten Cova Talla, sie können Fotos von Schwämmen, Meerreshummern, Zackenbarschen, Moränen, Knochenfischen, Brassen, Sägebarsche, Weißbrassen oder Goldstriemen machen. Es gibt in diesem Unterwassergebiet eine große Zahl an möglichen Routen die sie nehmen können.


Das Meeresreservat ist ein Gebiet mit Einschränkungen, hier können sie nur bei einer maximalen Geschwindigkeit von 3 Knoten segeln. Verboten ist zu Ankern, Sport- und professionelles Fischen, das Sammeln von Meeresorganismen und Wassersport mit Motorbooten.


Tauchen in dem Meeresreservat wird kontrolliert und ist limitiert, und man benötigt eine Lizenz, die man direkt im Tourismusbüro von Denia beantragen kann.


Das Meeresreservat liegt zwischen dem östlichsten Punkt des San Antonio Kaps und dem 00º08,10’E Meridian, der den San Nicolas Punkt kreuzt. In anderen Worten gehören dazu die ganzen felsigen Höhlen und das San Antonio Kap, bis zum östlichsten Punkt dieses Kaps