Alcoy

IGLESIA DE SANTA MARIA
Kirche Santa Maria
Adresse: Verge Maria, 32

Diese Kirche wurde im 18 Jhd gebaut, einige Änderungen fanden im 19 und 20.Jhd statt. Die Front stammt aus der valenzianischen Barockepoche. Von dem Kloster ist nur noch der Kreuzgang übrig, der jetzt das Hauptgebäude ist. nebenan finden wir die jetzige Stadthalle, aus dem 19 Jhd, in der wir eine interessante Malereiausstellung von lokalen Künstlern bewundern können.
IGLESIA DE SAN JORGE
Kirche San Jorge
C/ Santo Tomás

 

“… Und sie wählten ihn zum Stadtheiligen, und entschieden, ihm an der Stelle eine Kirche zu bauen ander er erschienen war und den Tag als Feiertag zu feiern …”


“Celebre Centuria”. Vicente Carbonell , 1668.


Die Stadt Alcoy identifiert sich mit San Jorge, seit am dritten April 1276, einige Ereignisse hier statttgefunden hatten. Der kapadozianische Märtyrer vermittelte zwischen den Einwohnern dieser Stadt und dem arabischen Führer Al Azraq, gegen den die Stadt kämpfte. Die Verehrung dieses Heiligen beginnt genau an diesem Datum, und ist der Ursprung der maurischen und christlichen Feste.

Das genaue Datum des ersten Kirchbaus für den Stadtheiligen konnte man nicht herausfinden, aber es gibt Dokumente, die bezeugen, das sie bereits 1317 stand. Im Laufe der Jahrhunderte fanden einige Veränderungen und Umbauten statt, aber der Standort blieb immer derselbe, wie heute, genannt das Portal de San Marcos .


Zwischen 1901 und 1904 wird die San Jorge Pfarrei gebaut, mit dem Pfarrer Pérez Ferrándiz. Zu dieser Zeit war der Tempel in Einsturzgefahr und es wurde mit dem Gedanken gespielt, das Gebäude komplett abzureißen, und ein neues zu bauen.


Am 20 Juni 1913 gab der Erzbischhof den Auftrag zum Abriss, und verteilte die Aufgaben für den Neubau auf wichtige Männer der Kunst und Kultur die das neue Gebäude entwerfen sollten, Fernando Cabrera Cantó, der zu dieser Zeit der künstlerische Berater des San Jordi Verbandes, und die Architekten Timoteo Briet Montagut und Vicente Pascual Pastor.

1921 war die neue Kirche fertiggestelllt, nachdem der Maler Fernando Cabrera Canto das Gemälde an der Wand des Presbyterianer fertiggestellt hatte.







DAS GEBÄUDE

Die Hauptfassade im romanischen Stil an der Santo Tomas Straße ist auf beiden Seiten flankiert von zwei hochragenden Elementen und symbolisch wird die himmlische Tür Jerusalems repräsentiert.


Die Hauptfassade besteht aus 2 Teilen. Der untere Teil besteht aus dem Eingang mit einer Art Baldachin, der von der Wand hervorsteht. Der zweite Teil besteht aus drei großen Fenstern, kombiniert mit kleinen Säulen.Die Fenster bestehen aus bemaltem Glas. Das erste große Fenster ist ein halbrunder Bogen, auf dem die Reiterfigur des San Jorge zu sehen ist Auf beiden Seiten dieses Fensters gibt es zwei halbrunde Fenster mit der “Senyera” und dem Wappen von Alcoy.

Die beiden restlichen Fenster bilden zusammen mit den vorher genannten, die die fünf Öffnungen der Hauptfassade, auf dem linken ein Ciborium mit einigen Stöcken in Bezug auf den “Jesuset del Miracle” (das Kleine Jesus Wunder) und das rechte hat einen symbolischen Bezug auf den Heiligen, das Kreuz, das Schwert und die Palme des Märtyriums.


Bei der Seitenfassade an der San Blas Straße stehen die geschmückten Gläser im ersten Stock hervor.

Sie zeigen das Wappen des San Jordi Verbandes und die Figur des Mossén Torregrosa (einem Priester, der die Bewohner von Alcoy dazu ermunterte, gegen den arabischen Anführer zu kämpfen), gezeichnet von Rafael Guarinos, und die Gedenktafel am alten Portal de San Marcos, der Platz an dem, der Überlieferung nach, die Bewohner von Alcoy den Heiligen San Jorge gesehen haben sollen, am 23 April 1276, einen Heiligen, der ihnen bei dem Sieg über Al-Azraq half.








DER TEMPEL (innen)

Das Innere des Gebäudes erinnert an byzantinischen Stil, also neo-byzantinisch. Der Haupteingang wird als Eingangshalle benutzt und besteht aus einem rechteckigen Nathex, der in Richtung der quadratischen Hauptetage führt, die in Form eines griechischen Kreuzes in drei Apsen endet. Säulen wurden zur Dekoration beigefügt und stützen die Kuppel.


Das Chorhaus besitzt eine sehr spezielle Orgel und wurden von Gabriel Blancafort gebaut. Es wurde am 23. April 1984 eröffnet, zu Ehren der Hundertjahrfeier des Musikfestivals von Alcoy.


Links finden wir ein Bild der Jungfrau mit dem Jesuskind, und rechts ein bemaltes Glas mit dem Bild des San Jorge von Donatello, eine Zeichnung von Rigoberto Soler Pérez.
Die Kuppel wird von einer Stützkonstruktion aus geometrischen Motiven gehalten.

Ihm voraus geht ein Stickrahmen, mit 8 großen Fenstern mit geschmücktem Glas, auf dem die Heiligen von Alcoy zu sehen sind: la Inmaculada Concepción (Mariä Empfängnis), San Jorge Infante (Kind San Jorge), San Mauro, San Roque, San Miguel, Niño Jesús del Milagro (Jesukind Wunder), Virgen de los Lirios (Jungfrau der Lilien) und San Gregorio de Ostia.



In der Mitte des Tempels und auf beiden Seiten, gibt es zwei halbrunde, geschmückte Gläser mit Fries, die die Wappen von Alcoy und Aragon repräsentieren, entworfen von dem Architekten aus Alcoy Roque Monllor Boronat.

In dem Zentrum sind die vier Evangelien, und inmitten von ihnen der segnende Jesus (Pantocrator), Malereien von Fernando Cabrera Gisbert.Auf der rechten Seite befindet sich die Reiterstatue des San Jorge.

Es ist eine mehrfarbige Gruppe von Statuen, mit einem Gewicht von mehr als 700 Kilo, eine Arbeit des valenzianischen Bildhauers Enrique Galarza, hergestellt im Jahre 1940.

In der Ecke befindet sich das Reliquiar, in neo gotischem Stil. Es ist ein wahres Juwel, das das Relikt des San Jorge beinhaltet, zwei Knochen seiner Finger.


Die zentrale Apsis ist der wichtigste Teil der Kirche und wirklich herausragend. Drei Stufen, die den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist symbolisieren trennen sie von den Gläubigen. An ihrem Fuß finden wir das Grab des Büßers von Piedmont Casimiro Barello Morello, der 1884 in Alcoy starb. Auf der anderen Seite ist das sensationellle Gemälde, das den Kampf der Bewohner von Alcoy 1276 zeigt, so, wie der brilliante Maler Fernando Cabrera Cantó ihn interpretierte.


Vor ihm und in dem Zentrum, finden wir zwei Engelskulpturen aus Gips, von dem Bildhauer Lorenzo Ridaura aus Alcoy, die gefertigt wurden nachdem die Engel aus Marmor 1936 zerstört wurden.

Diese Engel bilden die Basis für die Skulptur des San Jorge Infante (der Junge San Jorge), einer mehrfarbigen Statue der Valenzianischen Schule, die bei den Einwohnern von Alcoy als “El Xicotet” bekannt ist.

Die Hauptapsis wird durch einen Bogen mit Symbolen von maurischen und christlichen Festen vervollständigt, die die Stadt an jedem 22, 23 und 24. April feiert.



In der rechten Ecke ist eine Tür die zur Sakristei führt, über der sich ein geschmücktes Glas befindet, dass an den Adel von Mossén Torregrossa erinnert, gestaltet von dem Künstler Rafael Guarinos aus Alcoy.


Die dritte Apsis ist eine Tür mit Zugang zu der San Blas Straße. Dieser wird nur genutzt , um die Statue des reitenden San Jorge raus und rein zu tragen, an jedem 23 April, während der Hauptprozession, die die Stadt Alcoy zu Ehren des Stadtpatrons San Jorge veranstaltetet.

 

 


CASALS DE SANTO JORDI
 
  • Sant Miquel, 62
Öffnungszeiten:Dienstag bis Freitag von 11 bis 13h. und von 17.30 bis 19.30 h

Samstag, Sonntag, und Feiertage von 10:30 bis 14 h

 

Direkt im Stadtzentrum, in der San Miguel Straße befindet sich ein wunderschönes und imposantes Gebäude, bekannnt als die “Casa Meritas”.

Der Ursprung dieser Konstruktion stammt aus dem Ende des 17 Jhd, aber die Jorda Familie, deren Wappen über dem Eingang hängt, war die Familie, die diesem Haus die heutige Struktur und Brillianz gab.


In diesem stattlichen Haus aus dem 18 Jhd liegt das Hauptbüro des San Jorge Verbandes seit 1961. Das Gebäude wurde rrenoviert (1993), hauptsächlich der oberste Stock, wo es eine komplette Sammlung der verschiedenen Elemente der maurischen und christlichen Feste in Alcoy gibt.
Eingeschlossen Abteilungen mit einer Musiksammlung, Kunstgallerie (Ikonographie des San Jorge), Festkleider, Poster, Bücherei, etc.


Das “Museo de la Festa” ( Festmuseum ) ist ein wahres Heiligtum, in dem das Material und Gefühlserbe der Mauren und Christenfeste in Alcoy gezeigt und beherbergt wird. Eine sorgfältige Betrachtung dieser Ausstellung erlaubt uns, die verschiedenen Aspekte und Elemente dieser Feste kennen zu lernen, die in die folgenden Gallerien und Abteilungen unterteilt sind:


GALLERIE I: Sie ist das einführende Element. Sie wird gebraucht, um eine Auswahl an Gemälden und Zeichnungen zu zeigen, die die verschiedenen Aspekte der Feste darstellen. Ein Schaukasten zeigt ein Beispiel des Entwurfs der Festaufstellung (Kapitän und Fahnen, von beiden Truppen, und Sant Jordiet).

Ein anderer Schaukasten zeigt uns die Kostüme der 28 “Filaes” oder Gruppen die an den Festen teilnahmen und von kleinen Modepuppen getragen werden, mit Hinweisen auf den Namen und das Gründungsjahr jeder Gruppe.


Die Ikonographie von Sant Jordi, zu dessen Ehren die Feste abgehalten werden, spielt in dieser Gallerie eine wichtige Rolle.

Andere Schaukästen zeigen Sammlungen von Geräten, die als Waffen benutzt wurden, alte Programmhefte und Zeitschriften, Medaillen und Briefmarken in Bezug auf die Feste und San Jorge, wie auch eine Harpune und eine Donnerbüchse die in “Alardo” oder einem Kampf benutzt wurden.

Außerdem zeigt diese Ausstellung die Dokumente über die Verleihung des Priesteritel San Jorge an Miguel Payá Pérez, die erst kürzlich von seinem Enkel Miguel Payá Catalá gespendet wurden.


GALLERIE II: In dieser Gallerie werden nur die Kleider von den Hauptcharakteren des “Sant Jordiet”ausgestellt. In zwei Schaukästen wird die Entwicklung des Aussehens der Charaktere in den letzten 70 Jahren dokumentiert.

An einer Wand der Gallerie befinden sich acht Zeichnungen und Steingutgeschirr, Arbeiten von Künstlern aus Alcoy, die die geläufigen Tendenzen und die Anschauung die unsere zeitgenössischen Künstler in Bezug auf San Jordi haben, wiedergeben.


Direkt im Stadtzentrum, in der damaligen Straße Sant Miguel, befindet sich ein schönes und stattliches Gebäude, bekannt als “Casa Meritas”. Der Ursprug der Konstruktion dieses Gebäudes stammt aus dem Ende des 17 Jhd, aber die Jorda Familie, dessen Wappen über dem Eingang hängt, gab ihm den heutigen Aufbau und diese Brillianz.


Das Gebäude mit dem Hauptbüro des San Jordi Verbandes, wurde 1954 gekauft und nach einer gründlichen Restauration unter der Leitung des Architekten Roque Monllor, wurde es im April 1961 eröffnet und wurde Casal de Sant Jordi genannt.


Das Gebäude stimmt mit dem traditionellen Modell das Adelshaus in Alcoy, mit dickem Mauerwerk aus nationalem Kalkstein und schmiedeeisernen Balkonen an der Außenwand überein.

In dem gräumigen Eingang finden sie Treppen mit barockem Geländer und in Holz geschnitzte Tiere und heraldischen Motive, die zu den oberen Zimmern führen. Diese Zimmer besitzen noch immer die Originalausstattung und einen dekorativen Boden aus glasierten Keramikfliesen im Valenzianischen Stil aus dem 18 Jhd.


Eine Marmortafel in der Treppe die zum Museum führt erinnert an den Besuch der Majestäten König Juan Carlos I und Königin Sofia, im Dezember 1976.


Zusammen mit den gewöhnlichen Einrichtungen der Entität, wie Sekretariatsbüro, dem Sitzungssaal, Einkleidungsgeschäft, Zimmer des Hausmeisters, etc…beherbergt die Casal de San Jordi das Festmuseum, das zusammen mit dem Rest der Räume 1976 vergrößert wurde. Das Nebengebäude wurde hinzugekauft, aufgrund der siebten Jahrhundertfeier von San Jorge als Stadtheiligem von Alcoy.


Das Festmuseum liegt heute im zweiten Stock der Casal Sant Jordi, nachdem die Bauarbeiten für die Restauration und Anpassung zwischen 1992 und 1993 beendet waren. Es hat eine Grundfläche von 700m² und eine Nutzfläche von 540m².

Diese neue Periode des Festmuseums wurde am 27 April 1993 gesegnet und eröffnet, wieder als Casal San Jordi, einen Ort, den alle Besucher besichtigen sollten, um das kulturelle Angebot in Alcoy kennnezulernen.

Es liegt in einem restaurierten großen Haus aus dem 18 Jhd. Der San Jorge Verband, eine Organisation die für alles verantwortlich ist, das mit dem Festival in Verbindung steht, hat hier sein Hauptbüro.

Eine komplette Sammlung von Stücken die in Verbindung mit dem Fest stehen, wird hier geboten, zum Beispiel Fotos, Poster, Bilder, Ikonen, Bücher und eine breite Sammlung von Festkostümen aus über 100 Jahren, und es gibt bereits Kostüme aus dem Anfang des 20 Jhd.

 

 

STADT DER BRÜCKEN
 

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Wir beginnen mit der ersten Brücke, Cristina Brücke genannt (1838). Die letzte Brücke die in Alcoy gebaut wurde ist die Fernando Reig Brücke (1987) und kann auch besichtet werden.

Die Cristina Brücke führt über den Barxell oder Riquer Fluß, an dessen Ufer noch immer die Schornsteine von hundert Jahre alten Industrien erhaben emporragen. Auf der anderen Seite der Cristina Brücke befindet sich die Avenida Cervantes, ein Gebiet das seit 1905 von der Stadt Alcoy dem berühmten Schriftsteller gewidmet ist.


Die Straße geht in die Alzamora Straße über, die direkt am Anfang der zweiten Brücke endet, der San Roque Brücke von 1862, auf dessen rechter Seite sich ein Gebäude befindet, das zu der Hidroelectrica Española gehörte(Spanischer Hydroelektrik Konzern, 1910) mit modernem Einflüssen und dickem Mauerwerk.

Die San Roque Brücke stammt aus dem 19 Jhd, eine Zeit in der die lokale Industrie und Wirtschaft in Alcoy aufblühte, und wie der Rest der Konstruktionen aus dieser Zeit, wurde sie mit Steinen aus dem örtlichen Steinbruch gebaut.

Von der San Roque Brücke aus können wir den Grund des El Barrenquet de Soler Flusses sehen, in Richtung Stadtzentrum, der ein Seitenarm des Barxell Flusses ist. Laut des Plans von Eduardo Miera hat sie drei Halbrunde Bögen, von acht Metern, und die maximale Höhe beträgt 20,5 m.

Wir verlassen die zweite Brücke, gehen an der San Roque und der San Sebastian Kirche vorbei und gehen in die Avenida Alameda, die heute belebteste und beschäftigste Geschäftszone der Stadt.

An dieser Straße gibt es zwei kleine Paläste, der Vicens oder La Pela Palast (1923), im Renaissancestil, die Nummer vier der Straße, genau gegenüber der San Roque Schule und dem Carlos Perez Palast, an der Kreuzung der La Alameda und der Avenida Puente San Jorge.

In Richtung Norden (Richtung Valencia), erreichen wir die La Pechina Brücke (1863), die über den Benisaidó Fluß verläuft. Sie besteht aus fünf halbrunden Bögen und die maximale Höhe sind 28,6 m. Auf der anderen Seite befindet sich das alte örtliche Schlachthaus (1911), das an die modernistischen kunstvollen Maßstäbe erinnert.


Auf der anderen Seite, wenn wir in Richtung Stadt gehen, kommen wir an dem Hotel Reconquista vorbei, dessen Fassade von einer metallischen Wandgestaltung geschützt wird, einer Arbeit des Bildhauers Jose Gonzalvo.

Dann kommen wir zu der San Jorge Brücke, die wohl die Brücke ist, die die Stadt besonders kennzeichnet. Sie wurde 1931 eröffnet und geht über den Riquer Fluss, der zusammen mit dem Molinar Fluss, den Serpis Fluss bildet, der in Gandhia in das Meer übergeht.

Die San Jorge Brücke war für Alcoy eine wahre städtische Revolution, da sie die Entwicklung einer Städtischen Ausdehnung bedeutete( wir sind gerade daran vorbeigegangen).

Ein neues Stadtgebiet wurde geschaffen, das der Stadt in dem ersten drittel des 20. Jhd erlaubte, sich über die traditionellen Grenzen hinweg auszubreiten. Die San Jorge Brücke ist die größte der Brücken, die die städtische Landschaft von Alcoy formen, und hat eine maximale Höhe von 42 m.

Auf beiden Seiten der Brücke, können wir noch immer das älteste Alcoy sehen, besonders auf der linken Seite, wo der mittelalterliche Torre Na Valora liegt, an der Grenze des Talhangs, ein wichtiger Punkt der Mauer, die die Stadt im 13 Jhd umgab.


Wenn wir über die San Jorge Brücke gegangen sind, kommen wir zu der Santo Tomas Straße, in der es die San Jorge Kirche gibt, einen Tempel, der dem Stadtheiligen gewidmet ist. Sie ist auf jeden Fall ein Besuch wert, da hier das spirituelle Epizentrum der Mauren und Christenfeste liegt.


Es sind nur einige Meter bis man den Startpunkt erreicht, die Plaza de España. Von dort aus sollten wir die letzte städtische Brücke besichtigen, das Canalejas Viadukt. Es wurde 1907 eröffnet und bekam den Namen zu Ehren des Parlamentmitglieds von Alcoy, Jose Canalejas Mendez.

Es ist 200 m lang und 325 Tonnen Stahl wurden verbraucht, die auf drei Säulen liegen und zwei Abstützungen, die das Ganze auf eine maximale Höhe von 54 Metern über dem Molinar Fluß erheben.

Alcoy ist bekannt als die Stadt der Brücken. Das besondere Relief geformt durch die vielen Schluchten, führte zu seiner städtischen Entwicklung und den aufeinanderfolgenden städtischen Ausdehnungsgebieten, und somit zur Notwendigkeit des Brückenbaus.

Neben den kleinen Brücken, die das alte Netzwerk zwischen den Straßen bildeten (Pont de Penaguila, Pont de Cocentaina und die alte Pont de Sant Roc), die aus dem 17 und 18 Jhd stammen, gibt es weitere kleine Brücken, die als Zugang zu den Industrien am Ufer des Riquer Flusses gebaut wurden.

Aber es war ab dem ersten drittel des 19 Jhd, als die ersten öffentlichen Arbeiten ausgeführt wurden, die zu der Entwicklung Alcoys führten, dank der Konstruktion der Cristina Brücke (1828-1838). Einige Jahre später und aufgrund der neuen Route der Alicante-Valenica Straße, wurden die San Roque Brücke (1862) und die La Petxina Brücke (1863) gebaut.


Eine andere atemberaubende Konstruktion der Stadt ist das Canalejas Viadukt (1901-1907), das das historische Zentrum der Stadt mit dem Tossal Wohnviertel verbindet. Die metallische Beschaffenheit war eine technische Innovation zu dieser Zeit.

Die Notwendigkeit das Zentrum mit dem städtischen Ausdehnungsgebieten zu verbinden machten den Enturf und Bau der Sant Jordi Brücke (1925-1928) erforderlich Sie wurde am 16 März 1931 eröffnet. Der Ponton del Terrer stammt aus derselben Periode und wie der vorherige ist er aus Stahlbeton.

Die letzte öffentliche Arbeit ist die Fernando Reig Brücke, die am 17 April 1987 eröffnet wurde. Sie gehört zu dem Umbau der N-340, die, wenn sie durch Alcoy führt. zu einer zweispurigen Straße wurde


ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM
 
  • Placeta del Carbó s/n
Öffnungszeiten von Montag bis Freitag von 9 bis 14h. 13.30h.

Samstag, Sonntag und Feiertage von 10:30 bis 13:30 h

(Außer in den Monaten von Juli bis September)

 

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Es liegt in der alten Casa de la Villa, einem Renaissancestil aus dem 16 Jhd, das als Bauwerk von hohem nationalem Interesse ausgezeichnet wurde. 1945 wurde das Stadtmuseum, dank den Sammlungen die von Camilo Visedo Molto beigesteuert wurden, eröffnet.

Erst kürzlich wurde es im Inneren komplett renoviert und zeigt eine Ausstellung die durch ein kulturelles Ambiente, aus der Altsteinzeit bis zum Mittelalter, klassifiziert wird, in der man eine Reihe von Töpferarbeiten aus der Jungsteinzeit, eine Sammlung von bleiernen Gedenktafeln mit iberischen Schriftzügen und dem Weihterrakotta von La Serreta, zu finden sind.


Eines der bekanntesten Gebäude im historischen Zentrum von Alcoy ist ohne Zweifel die alte Casa de la Villa an der Placeta del Carbo.


Das Gebäude besteht aus zwei Flügeln, die große Unterschiede aufzeigen, obwohl sie gleich aussehen. In dem linken Flügel, der wohlmöglich älter ist als die Errichtung der Consell (Regionalparlament), finden wir eine gewölbte Tür und eine Fassade aus Mauerwerk über der zwei Fenster sind. Der rechte Flügel wurde 1572 gebaut, hat im Erdgeschoss eine Loggia, die als öffentlicher Raum gilt und die aus fünf klassischen Torbögen besteht und von kräftigen, toskanischen Säulen gestützt wird. Es gibt eine weiteren Torbogen der zur Seite hin geöffnet ist, zur Virgen Maria Straße hin, im Edelzimmer gibt es drei Balkone, das Wappen der Stadt (die verformte Krone) und eine Sanduhr.

Das Gebäude wurde seit 1835 zu verschiedene lokalen Zwecken genutzt, nachdem es nicht länger der Sitz des Stadthalters war.


Das Museum liegt in dem Gebäude des alten Rathauses, ein Renaissancestil aus dem 16 Jhd, das erst kürzlich renoviert wurde und eine Austellung aus der Altsteinzeit bis zum Mittelalter zeigt Eine Reihe von Töpferarbeiten aus der Neusteinzeit findet man hier, sowie eine berühmte Sammlung von bleiernen Gedenktafeln von La Serreta, die die größten Fragmente die wir von iberischen Schriftzügen kennen repräsentieren, sowie die ex-votos die in La Serreta gefunden wurden sind besonders interessant..

 


GEMEINDEMUSEUM SAN MAURO UND SAN FRANCISCO
 
Plaça de Ramón y Cajal, 6

-Dieses Museum liegt in in dem Anbau der Kirche, und zeigt eine Sammlung von religiöser Kunst, worunter wir eine Abteilung mit frommen Malereien, Messgewändern, Bildern und Objekten finden, die mit dem Gottesdienst verbunden sind.


In dem Tempel finden wir Malereien des Malers Francisco Laporta.


Hauptwerke der Sammlung von religiöser Kunst befinden sich hier:


Keramisches Altarbild und Stücke (17 und18 Jhd).

Lignum Crucis (15 Jhd)

Altarbild von Pardines (16 Jhd).

Stickereien (vom 16 bis 19 Jhd).

Malereien von Francisco Ribalta (18 Jhd).

Malereien von Segrelles.

Religiöse Gold- und Silberarbeiten (15 - 16 - 18 Jhd und Moderne).

Sammlung von Reliquien.

Skulpturen und anonyme Malereien (15 – 17 Jhd).

Gemälde, Valenzianische Barockschule (18 th Jhd).

 

PLÄTZE IN DER NATUR
 
 
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Alcoy und seine Umgebung bieten viele Möglichkeiten zum Praktizieren von Bergaktivitäten und Sportarten, wie Wandern, Klettern, Potholing, etc., aufgrund der Nähe zu den Bergen (Mariola, El Carrascal, La Serreta) und der Existenz von tiefen Schluchten(Barranc del Cint, Els Canalons, …)

 



Unter den attraktivsten Plätzen können wir die Sierra de Mariola besichtigen, die Stadt Agres ( 20 km entfernt von Alcoy) bietet ohne Zweifel Orte mit interessanten Möglichkeiten und empfehlenswerten Ausflügen (Schnee „cavas“ oder alte Eisschränke, das La Mare de Deu del Castell Schutzgebiet, Quellen, etc…) und es gibt außerdem die erforderliche Infrastruktur und eine lange Tradition des Inlandstourismus.

 



Elf Kilometer westlich der Stadt finden wir die Gegend La Font Roja im Monte del Carrascal, die heute ein Naturschutzgebiet ist, wo es autochthone Pflanzenarten gibt, wie Scharlacheiche, Eschen, Eiben, Ahorn und valenzianische Eichen oder “gal.lers”.

 

Der Reiz des kalten Wassers aus den Quellen, die Erhohlungsgebiete (“paelleros”), die Ausflüge zum Cima del Menejador ( 1,352 m hoch), die “cavas” oder alte Höhlen, die zum Lagern von Schnee genutzt wurden, etc., wie auch der Blick über La Hoya of Alcoy, machen diesen Platz empfehlenswert für einen Besuch, wo wir auch die Heiligenstätte zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis sehen können, der Virgin de Los Lirios (Jungfrau der Lilien), in Erinnerung an das Wunder, das am 21 August 1653 hier stattgefunden hatte, als das Bild der Jungfrau erschien, auf den Knollen einiger wilden Lilien.



Die Sant Antoni Kapelle liegt an einem Ende des Naturreservats und ist ein Erhohlungsgebiet.


Ein weiterer idealer Platz zum Wandern ist die Barranc del Cint, die in die Sierra de Mariola führt und verschiedene Routen zu der Sant Cristòfol Chapel, El Preventori, Els Baradellos, etc.bietet. In La Font del Molinar und der Schlucht, durch die das Wasser fließt, haben alte Industriegebäude mit Überresten von Wasserrädern überlebt.



Einzigartige, wunderschöne Plätze gibt es noch immer am Barxell Fluss, wie Els Canalons und El Raco de Sant Bonaventura.

 


Von der Stadt aus gelangen sie mit dem Auto zu der Heiligenstätte der Virgen de Los Lirios die seit 1987 direkt in dem Naturreservat liegt. Einige Meter entfernt von dem Francisco Laporta Sportzentrum, dort ist eine Abzweigung in Richtung Sant Antoni Kapelle, wurde ein Freizeitgebiet gestaltet und so ausgestattet, dass man die natürliche Umgebung angenehm genießen kann.

 


Pinien und Scharlacheichen stehen zusammen mit anderen Laubarten und schützen viele botanische Arten, wichtig für Säugetiere und mehr als hundert Arten verschiedener Vögel. Diese Straße führt zu einer anderen Straße, die links zu Sant Antoni und zu der Heiligenstätte führt, wo wir das beliebteste und am meisten besuchte Freizeitgebiet finden.

 


Von diesem Punkt aus gehen wir weiter hoch zu dem El Menejador, dem höchsten Punkt des Reservats. Auf den ersten eineinhalb Kilometer erreichen wir El Pla de la Mina und El Pla dels Galers. Die Straße führt weiter zum Aussichtspunkt, von dem aus wir einen großen Teil des Massivs des Naturreservats und die umliegenden Berge bewundern können.

 

Wenn wir mehr als dreieinhalb Kilometer zurückgelegt haben gelangen wir zum El Mas de Tetuan, Überreste einer typischen Konstruktion für die land- und farmwirtschaftliche Nutzung in den Bergen. Die Struktur und Hauptelemente sind noch vorhanden.

 


Ein Kilometer weiter weg finden wir die Cava de Coloma, eine Schneekammer, die vor vielen Jahren als Lager für Schnee genutzt wurde, und, um das Eis zu verkaufen. Nicht ganz zwei Kilometer entfernt ist der El Menejador, dort wo der Waldweg endet. Auf seiner Spitze ist ein Aussichtspunkt, um das Naturreservat zu beobachten. Das tierische Juwel des Parks, der mehr als 2500 Hektar groß ist, ist ein Pärchen von Adlern, die ihre Nester in einem den schwieriger erreichbaren Teilen des Reservats bauen.


CASA DEL PAVO
 
C/ San Nicolás nş 13-15
Wenn man von der Plaza de España nach oben geht zu der San Nicholas Straße, Nummer 13 und 15, findet man die Casa del Pavo, deren Fassade ein Blickfang ist, aufgrund der schmiedeeisernen Arbeiten an den Ausgucköffnungen und Balkonen, sowie demTruthahn, der den Türsturz abschließt.

 

GEBÄUDE CAM MONTE DE PIEDAD
 
C/ San Nicolás nş19

-Einige Meter weiter oben, in der Nummer 19 finden wir den Círculo Industrial, den wahren Social Club der Mittelklasse vor einem Jahrhundert. Im Inneren stechen die Bibliothek und der große Salon besonders hervor.



-Das Gebäude wurde Anfang des 20 Jhd gebaut und beherbergt das Hauptbüro der Caja de Ahorros del Mediterraneo, wo vorher die Monte de Piedad y Caja de Ahorros de Alcoy war, das finanzielle Zentrum während der blühendesten Wirtschaftszeit in dieser Stadt. Der eindrucksvolle Eingang ist ein Beispiel für die interessante Architektur

 

KONSERVATORIUM
 
C/ Joan cantó nş2

 

Das Juan Cantó Musik und Tanz Konservatorium ist ein weiteres modernistisches Modell. Früher war es ein Wohnhaus und heute beherbergt es die vorher bereits genannte Kultur und Lehrfunktion. Innen sind noch zahlreiche Details des besonders dekorativen Stils vorhanden.

 

KLEINER PALAST DER ALBORS
 
PLAZA ESPAÑA, 21
Ein paar Meter entfernt finden wir den kleinen Palast der Albors, der im letzten Viertel des 19 Jhd gebaut wurde.

 

AITEX BAMBU GEBÄUDE
 
Avda. País Valenciá nş26-30

-Wenn wir die Bambu Straße entlang gehen, kommen wir zu der El Pais Valencia Straße, wo vor vielen Jahren das kulturelle Zentrum war, die Bank von Spanien. In dieser Straße in den Nummern 26 und 30 finden wir wieder einige Beispiele für die modernistische Architektur.

 


Das Gebäude wurde in den 30ger Jahren gebaut. 1934 war es das Hauptquartier der Papeleras Reunidas S.A., die sogar 800 Mitarbeiter hatte. Heute beherbergt es das Technologische Textil Institut (Instituto Tecnologico Textil, AITEX), das Europäische Zentrum für Gewerbe und Innovationen (Centro Europeo de Empresas e Innovación, CEEI) und die Alcoy Kunstschule (Escola d’Art d’Alcoi).

 

 

 

 

INDUSTRIESTADT

Das Altstadtviertel ist das Erbe der städtischen Entwicklung von Alcoy, die in der zweiten Hälfte des 19 Jhd und Anfang des 20 Jhd stattfand. Obwohl die Straßen durch früheren Verkehr gekennzeichnet sind, stammt das heutige Erscheinungsbild exakt aus der originalen Stadt, dem Pionier der Spanischen Industrialisierung. Überfüllte Industrien, Häuser der Arbeiterklasse und der Mittelklasse standen dort in den Tälern und an den Flüssen.


Von der San Jorge Brücke (1925-1931) oder dem Canalejas Viadukt (1901-1907) aus können wir das gemischte Erscheinungsbild der traditionellen Wohnviertel betrachten, wenn wir durch die Straßen wandern, sehen wir die nacheinander zugebauten Häuser, die aufgrund der wachsenden Bevölkerung wegen der industriellen Aaktivität als notwendig betrachtet wurden.


Wenn wir durch die Straßen wandern, gibt es viele Details, die hier auf unserer Route bewundert werden können. Straßen wie Santa Rita, San Mauro, San Jose , San Francisco oder San Lorenzo…oder die Viertel von San Antonio , San Blas, San Agustin, San Gregorio oder Virgen de Agosto lassen den Besucher kleine Figuren die in die Eisenrohre der Fassaden eingegossen wurden, bewundern. Alcoy, das eine starke Metallindustrie hatte, zeigt sein besonderes Kennzeichen in der Umgebung. Wir finden Engel und Cherubinen, Jungfrauen und jungfräuliche Jungfrauen, mythologische und klassische Charaktere,….



Gleichermaßen gibt es noch immer Beispiele sogenannter “taulells”, mehrfarbige Töpferarbeiten in den Fasaden mancher Häuser, um sich auf den Heiligen der Straße zu berufen. Viele dieser Arbeiten, die sehr typisch für die Region Valencia sind,, befinden sich in dem Archäologischen Museum, aber es sind auch noch viele davon an ihrem Originalplatz wie in der San Lorenzo Straße, der San Jorge Straße…


Als Ergebnis für die Notwendigkeit von qualifizierten Arbeitern, wurde eine sogenannte Industrieschule von den Industrien selbst gegründet, heute heißt sie Technische Hochschule von Alcoy, und befindet sich in dem Gebäude der Viaducto Straße (1926) und der alten Ferrandiz Fabrik, die zusammen mit der Carbonell Fabrik eine großartige Strickwarenmanufaktur war. Beide Fabriken liegen auf den Plätzen mit denselben Namen.


Die alten Werkhallen von Vicente Miro (1907) in der Quevedo Straße und der Metallverarbeitungshalle (1908) an der Ecke der Agres und der Salvador Allende Straße, wie auch das städtische Schlachthaus in der Juan Gil Albert Straße, sind Beispiele für die Architektur der Industrien zu Beginn des Jarhhunderts



NATURPARK CARRASCAL DE LA FONT ROJA

 

-¤ Dieser Naturpark liegt zwischen den Städten Ibi und Alcoy in Alicante. Das Carrascar de la Font Roja ist eine Bergkette auf der das wahre mediterrane Levanteholz beheimatet ist.

 



¤ In der Region von L’Alcoià, zwischen den Städten Alcoy und Ibi, finden wir das Carrascar de la Font Roja Naturreservat, die besterhaltensten natürlichen Plätze in dem valenzianischen Gebiet. Das Naturreservat, mit einer Fläche von 2,450 Hektar, beinhaltet den Cima del Menejador ( 1,365 m hoch), der der höchste Punkt des Parkes ist.

 


Das Massiv besteht zum Großteil aus Kalksteinfelsen aus dem Tertiär (geologisches Zeitalter). Die Steinbrüche und die feinen Materialien stammen aus dem Quartiär. Der Keuper Lehm ist das älteste Material des Reservats und ist die Oberfläche der Straße, die zu der Font Roja Heiligenstätte und nach Tetuan führt.



Wie kommt man dorthin?



Das Besucherzentrum des Reservats liegt elf Kilometer entfernt von Alcoy, an der Straße, die zu der Font Roja Heiligenstätte führt. Es sind Routen von diesem Zentrum aus ausgeschildert, um die natürliche Umgebung kennenzulernen. (Telefon: 96 533 76 20).

 


Auf der N-340 fahren Sie aus Alcoy raus, in Richtung Alicante und nehmen dann die CV-797, um zu Font Roja zu gelangen (die Abfahrt ist ausgeschildert)

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FAUNA



Gut konserviertes Holz und unterschiedliche Landschaften sind in diesem Reservat miteinander verbunden, wie zum Beispiel die Kliffe, die Gebiete mit steinigem Grund, die Pinienwälder und die Felder und begünstigen die Vielfalt der Fauna.



Jedes Umfeld hat seine eigene Fauna, in der es Säugetiere wie Wildschweine, Ginsterkatzen, Wiesel, Wildkatzen oder Dachse, Reptilien und vor allem zahlreiche Vögel( Adler, Steinadler, Steineulen, Geier, etc.) gibt. Hier gibt es auch die letzten natürlichen Nistplätze von Vögeln, wie dem Sperber und Habicht unter anderen.

 



Unter den wirbellosen Tieren ist das wichtigste der Euphidryas Desfontanii Schmetterling.

 


FLORA

 



Das Reservat geht von Ost nach West und dadurch ist der Kontrast zwischen den schattigen und sonnigen Hängen hervorgehoben. Die Landschaft wird dadurch auch vielfältiger. Die verschiedenen Pflanzengebiete des Reservats sind

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Wälder verschiedener Laubbäume: Die kleinen Laubwälder bestehen aus Galleichen, Eschen, Ahorn, Mehlbeerbäumen, Eiben, etc. und liegen in den dunkelsten und feuchtesten Gebieten, auf über 1250 m Höhe.

 


Scharlacheichen auf der schattigen Seite: Das Wälder der Scharlacheiche, in dene auch Eschen oder Ahorn und Galleichen stehen, befinden sich zwischen 600m und 1250 m Höhe in den frischeren Gebieten. Im Unterholz der Eichenwälder wachsen verschiedene Arten im Überfluss, wie Efeu, Geißblatt, Wiesenlabkraut oder der Mittelmeerschneeball.

 



Büsche stehen auf der sonnigen Seite: Dies sind Büsche mit verstreut stehenden Scharlacheichen. Die häufigsten Arten sind die folgenden: Igelpolster, Salbei Mariolensis, der gemeine Ginster und Thymian. In den sonnigen Gebieten gibt es auch Pinien, Wacholder, und Scharlacheichen.

 



Vegetation: In den Hängen, Kliffen und Anhöhen auf der schattigen Seite von El Menejador, finden wir Planzen trotz dem Fehlen von Erde, wie zum Beispiel die Jasione Foliosa, Stengel-Fingerkraut, etc… Ihre Beschaffenheit ermöglicht es ihnen in Spalten zu wachsen, ohne viele Nährstoffe.

 


Vegetation in steinigen Gebieten: Auf den Hängen mit losen Steinen, am Fuß der Kliffe, wachsen Pflanzen in einer ziemlich unebenen Umgebung, wie die Eschen, Ahorn und Mehlbeerbäume


Pinienwälder: Auf dem niedrigsten Punkt der Berge, in Gebieten wo die Scharlacheichen-Holzgewinnung und Lagerung sehr intensiv war, gibt es nur noch wenige von ihnen. Als Aufforstungsmaßnahme wurden Pinienwälder gepflanzt, wo vorher die Scharlacheichen standen.


Felder: Sie sind aufgrund der geographischen und Wetterbedingungen nicht sehr wichtig. Es sind trockene Felder (Getreide, Obstbäume und Olivenbäume)


Geschichte


Kultiviertes Land wurde von den Farmen, die in diesem Reservat verstreut waren, genutzt. Die „masos“ sind die alten Konstruktionen, die mit dieser Nutzung in Verbindung stehen. Gleichermaßen gibt es andere Konstruktionen, von hohem architektonischen und ethnologischen Wert: es gibt die „cavas“ oder Schneehöhlen.

 

 

Während des 18 Jhd spielte der Schneehandel eine große Rolle in den Bergregionen, da dadurch die Eiscremeindustrie, die sich in Jijona und in anderen Ortschaften in der Nähe dieser Stadt niederließ. Ein Beweis dieses Handels sind die sechs noch immer vorhandenen „cavas“ in diesem Reservat.
Anfahrt/Zugang


Das Font Roja Naturreservat hat eine Parkplatz, mit Parkplätzen für Behinderte. Die Straße ist asphaltiert.



Gehbehinderte Menschen haben einen leichten Zugang zu der Heiligenstätte, jedoch besteht der Zugangsweg aus Kies. Die Toiletten sind auch auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet.



Das Entspannungsgebiet ist nicht leicht zu erreichen, da es stufenförmig angelegt ist.


Das Besucherzentrum ist nicht leicht zu erreichen. Die Wege sind für gehbehinderte Menschen nicht emfehlenswert.

 

NATURPARK SIERRA DE MARIOLA

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Die Sierra de Mariola liegt im Südosten der Iberischen Halbinsel, zwischen den Provinzen Alicante und Valencia, und erstreckt sich über die Regionen La Vall d’Albida, El Comtat und L’Alcoià. Sie hat eine fast rechteckige Form mit einer Ausrichtung von Südwesten nach Nordosten. Er befindet sich auf einer Fläche von ca. 16,800 Hektar.



Die natürlichen Grenzen der Sierra de Mariola sind: im Norden La Valleta de Agres; im Süden der Polop River, der die Sierra de Mariola und die Sierra del Carrascar de la Font Roja trennt, im Osten der Serpis Fluß und die Grenze im Westen ist der Fortlauf der Sierra de Mariola an den Onil und Fontanella Bergen entlang..



Der beste Weg um die Berge abzugrenzen kommt von dem Straßensystem, das von den Städten um Mariola gebildet wird, und durch den Berg führt.Städte wie Alcoy, Cocentaina, Muro de Alcoy, Agres, Alfafara, Bocaire und Banyeres de Mariola.



Wenn man das Gebiet nach diesem Muster abgrenzt, grenzt Mariola an die Straße die Muro de Alcoy und Agres in Richtung Norden verbindet, die CV 795, im Süden die Städte Alcoy und Banyeres de Mariola verbindet, die Bundestraße 340, die im Osten Alcoy und Cocentaina verbindet und die CV 81, die im Westen die Städte Villena, Bocairente und Onteniente verbindet..



Die Sierra de Mariola ist in zwei Teile geteilt: der nordöstliche Teil (das wildeste Gebiet des Berges) und der südwestliche Teil (das weicheste und flacheste Gebiet des Berges). Als Trennungslinie kann man die CV 794 nehmen, die die Städte Alcoy und Bocairent verbindet, die vom Süden in Richtung Nordosten verläuft und durch den Berg geht.



Die höchsten Punkte liegen auf der nordöstlichen Seite, und der höchste davon ist der Cima del Montcabrer, 1,390 m über dem Meeresspiegel, der der höchste Punkt der Sierra de Mariola ist, und der dritthöchste der Provinz Alicante, nach dem Cima de Aitana und dem Cima de Puig Campana. Der Alberri, Morro del Comptador, Alto del Cerincal, Alto de La Mola, Alto de Mariola und Alto de la Codolla, El Cavall de Bernat, El Portin und Cabeco de la Cova als höchste Punkte folgen ihnen, alle von ihnen haben eine Höhe von über 1000m über dem Meeresspiegel.



In dem südwestlichen Teil steht der Cima del Char oder Eixar besonders hervor. Er hat eine Höhe von über 1,090 m über dem Meeresspiegel und ist der höchste Punkt dieses Gebietes. Der Alto de Sant Jaume, Capullo del Aguila und El Morro del Porc folgen ihm, aber keiner ist über 1000m über dem Meeresspiegel hoch.



Die Sierra de Mariola war und ist noch immer sehr wichtig aus botanischer Sicht. Sie beherbergt eine große Vielfalt an Pflanzen, vom Flussbett bis zum höchsten Punkt. Es gibt mehr als 1200 verschiedene Arten.




Naturforscher und Pflanzenexperten benutzen die lateinischen Namen, um eine Verwechslung der einzelnen Planzung aufgrund der populären Namen,zu verhindern, besonders wenn diese in verschiedene Sprachen übersetzt werden. Der lateinische Name besteht aus zwei Wörtern: das erste bezieht sich auf das Geschlecht und das zweite die Art.


In der Sierra de Mariola finden wir Arten, die als zweiten Namen Mariolensis haben. Das bedeutet nicht, dass die genannten Arten speziell aus dieser Gegend stammen, sondern, dass sie für eine anschließende Analyse in der Sierra de Mariola gesammelt wurden.



Die Waldgebiete in diesem Gebiet sind gemischt mit valenzianischen Eichen(Gal.ler) und Eschen (freix), die man an günstigen und frischen Plätzen finden kann, vor allem um den Cima del Montcabrer und den Morro del Comptador.



Zusammen mit den valenzianischen Eichen und Eschen, gibt es noch weitere Baumarten, wie Ahorn, Pinien und Eiben. Es gibt eine kleine, aber interessante Gruppe von Eiben, die in dieser Gegend als La Teixera d’Agres bekannt ist, an dem nördlichen Hang des El Morro del Comptador und sehr nahe des Montcabrer Refugium.


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Das hier, in der Sierra de Mariola, vor Urzeiten Menschen lebten zeigt sich in den archäologischen Funden, die hier in zahlreichen Teilen des Berges gemacht wurden.



Der ältesten archäologischen Überreste stammen aus der Jungsteinzeit, wie die Plätze El Salt ( Alcoy ), La Sarsa Cave (Bocairent) und El Bolumini Cave (Alfafara) beweisen.



Aus der Bronzezeit finden wir in den Städten El Alto de la Mola de Serelles oder El Alto de la Mola de Agres. Die Iberische Kultur hinterließ ihre Spuren in den Gebieten El Alberri, Castellar und El Cabeço de la Cova de Mariola.



Die Araber kolonialisierten die Berge und veränderten die Besiedelung, in dem sie den besten Nutzen aus der Landwirtschaft zogen und ein Netzwerk von Burgen und Türmen bauten, um die Farmen und Städte zu verteidigen. Burgen wie El Barxell, Cocentaina, Banyeres de Mariola, Vinalopo, El Covento und La Torreta d’Agres sind zeugen dieses Zeitalters. Einige davon sind nur noch Ruinen, aber andere wurden restauriert, wie Banyeres und die Cocentaina Burgen.


“ Die hohe und berühmte Sierra de Mariola, so fruchtbar, wie der fruchtbarste Platz in ganz Spanien, bedeckt von Bäumen und medizinischen Kräutern, ist sehr reich an Wasser, mit Wasserrinnen an allen Abhängen…. Und dadurch wurden in ihrem Schatten, unter ihrem Schutz, in der Vergangenheit Städte gebaut, um die Hänge verteilt, bis zum heutigen Tag”.


Die “Guia del Forastero de Alcoy” (Alcoy Fremdenführer), die 1864 verfasst wurde, beginnt mit diesem Abschnitt, der Beschreibung dieses wunderbaren Berges, gekennzeichnet durch seine schöne Beschaffenheit, die Reinheit seiner Quellen und dem Reichtum seiner Vegetation.


Die Entdeckung der Sierra de Mariola ist magisch. Bei jeder Kurve, jedem Weg oder Pfad den wir überqueren, entdecken wir überraschende Plätze: die Berge, die Täler und die Schluchten zeigen verschiedene Grünschattierungen, die Kapellen und Quellen laden zu einer Pause ein, und eine Landschaft wird lebendig , durch den Gesang eines Vogels, einem vorbeihoppelnden Hasen oder dem ruhigen Flug der Adler. Man riecht den Rosmarin, Salbei, Lavendel, Thymian und grünen Tee… und eine breite Vielfalt an aromatischen und medizinischen Pflanzen erfüllt die Luft. Die Natur entzückt uns mit ihrer perfektesten Arbeit, wir müssen nur genießen und auf diese wunderschöne, aber auch gleichzeitig sehr empfindliche, ökologische Balance achten.


Dieser Berg bietet viele Möglichkeiten für Liebhaber des Lebens in freier Natur. Der Anstieg von Montcabrer, Sant Jaume und El Portin, neben den Wäldern aus Pinien, Steineichen und sogar Eiben verwöhen uns mit einer wunderbaren Panoramaaussicht.. Der Besuch der alten Lagerstätten für die Sammlung von Schnee, den sogenannten „cavas“ oder der alten Farmen, zeigt uns die Merkmale der damaligen Bauweise. Die Route der alten Eisenbahnlinie, die verschiedene Städte verband, zusammen mit zahlreichen Straßen die den Berg kreuzen, laden zu einem Ausflug zu Fuß, mit dem Fahhrad oder Pferd ein. Die Quellen der Vinalopo und Clariano Flüsse, bieten uns einen tollen Platz zur Entspannung inmitten einer einzigartigen Vegetation.


Die Sierra de Mariola kennenlernen


Die Sierra de Mariola und L’Alcoià-Comtat vereinen harmonisch ein komplexes Geländerelief, besondere Wasserkonditionen und eine intelligente, aus Urzeiten stammende, Landkultivierung. Als Ergebnis findern wir ein Mosaik von Umfeldern und Landschaften von hohem ökologischen Wert. Um dies zu genießen empfehlen wir Ihnen, ihr Auto stehen zu lassen, und über die Wege des Berges zu gehen, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd.

HEILIGENSTÄTTE VON LA FONT ROJA

-Es war am 20. August 1653, als Buenaventura Guerau und der Priester Juan Pérez, zusammen mit einer Gruppe von Priestern, den Monte Carrascal erkletterten, um sich ein paar Tage in einer Hütte auf der wilden Seite aufzuhalten. Herr Buenaventura machte bei Tagesanbruch einen Spaziergang und sah neben einigen dornigen Büschen, eine Madonna Lilie. Er zog sie aus der Erde und sah, dass auf der Knolle die Unbefleckte Empfängnis zu sehen war. Er rief und die anderen kamen ihm zu Hilfe und fanden noch mehr dieser Lilien. Sie waren so überrascht über diesen Fund, dass sie dachten sie würden halluzinieren, und zeigten die Lilien einigen Farmarbeitern aus diesem Gebiet. Sie sagten: “en eixa cebeta, hi ha la mare de Deu” (“die Jungrau ist in dieser Knolle”). Die Lilien wurden auf dem Platz gefunden, wo der rote Brunnen seine Quelle hat und 1662 wurde hier eine Kapelle mit einer Herberge und einer Einsiedelei gebaut, die erste Messe wurde hier am 21 August 1663 gehalten. Diese Kapelle wurde 1742 wegen Einsturzgefahr geschlossen. 1743 wurde ein Anhängerausschuss gebildet, der sich mit dem Neubau einer Kirche befasste, die im folgenden Jahr eröffnet wurde. Die Statue der Jungfrau der Lilien kam 1764. Es war eine gesegnete Jungfrau, mit einer Lilie zu ihren Füßen, und daneben war die Statue des San Felipe de Neri, zu dessen Orden der Mann der die Lilien gefunden hatte, gehörte. Diese Skulpturen wurden während des Krieges zerstört, und als er vorbei war, wurde eine neue gebaut, die heute hier zu finden ist. Beim 300ten Jahrestag dieses wundersamen Fundes, wurde die Jungfrau vorschriftsmäßig von dem Erzbischof von Valenzia gekrönt.

 


Die heutige Kapelle der Jungfrau der Lilien, liegt in der Mitte des Naturreservats, in der Nähe des Umweltausbildungszentrums, und ist die dritte die von den Menschen aus Alcoy seit 1653 gebaut wurde, als die Jungfrau auf dem Berg erschien, in einer Lilie. Der erste Stein wurde 1886 gelegt und die Kapelle wurde vier Jahre später eröffnet und 1995 restauriert

 

FESTE DER MAUREN UND CRISTEN

Cristianos

 

 

 

 

Zwischen dem 21 April und dem 24. April werden in Alcoy die Mauren- und Christenfeste zu Ehren des Stadtpatrons San Jorge abgehalten.



Laut den Chroniken rettete die wundersame Hilfe des Sant Jordi am 23. April 1276, die Stadt Alcoy vor dem Angriff der Truppen, angeführt von Al-Azraq, dem Führer des maurischen Aufstandes. Seit diesem Zeitpunkt, feiern die Bewohner von Alcoy verschiedene religiöse und volkstümliche Feste zum Gedenken ihrer Rettung.



¤ Die Mauren- und Christenfeste, die heutzutage in Alcoy zu Ehren des Stadtheiligen San Jorge stattfinden, sind das Ergebnis einer Entwicklung, im Laufe von mehr als 300 Jahren, die auf der historischen Erzählung des Kampfes der Alcoyaner gegen die sarazenischen Gruppen, am 23 April 1276 beruht. In diesem Kampf, laut der Übertragung, unterlagen die muslimischen Truppen mit ihrem Führer Al-Azraq den Truppen aus Alcoy, dank der wundersamen Hilfe das Ritters San Jorge.


Der Chronist Carbonell bietet uns in seiner ersten Dokumentation über dieses Festival in seinem berühmten “Celebre Centuria”, das 1672 veröffentlicht wurde, Beschreibungen von religiösen und volkstümlichen Festen, die zu diesen Zeiten stattfanden, mit dem Aufreten von Gruppierungen, eine von „Mauren-Christen“ und eine andere von „Katholischen-Christen“, die der Ursprung der 28 “filaes” (Maurischen oder Christlichen Gruppen) sind, die derzeit vorhanden sind.


Die heutige Struktur des Festes ist sehr mit der des 19 Jhd vergleichbar. Sie ist verknüpft mit der Industrialisierung der Stadt und dem Gemeinschaftssinns, was wohl zu dem großen Zuwachs der einzelnen Gruppen oder Filaes geführt hatte, die heute mehr als 5000 aktive Mitglieder haben. Das Festival findet normalerweise am 22., 23. und 24 April statt. Der erste Tag ist den Paraden gewidmet, der „Primera Diana“ und der „Entrada de Christianos“( Parade der Christentruppen) am Morgen und der „Entrada de Moros“ (Parade der Mauren) am Nachmittag. Der Tag des Stadtheiligen, der 23. April, konzentriert sich auf religiöse Veranstaltungen mit der Hohen Messse und der Allgemeinen und Religiösen Prozession. Der 24. April ist der Tag des Kampfes, „Alardo“ genannt, ein Kampf mit Hakenbüchsen und mehr als fünftausend Kilo Schießpulver werden benutzt. Dann finden die “Embajadas”statt, wenn die zwei Armeen versuchen die Kapitulation des Feindes zu erreichen (die Reden die dann gehalten werden sind mehr als 150 Jahre alt). Am Ende des Tages, findet die Erscheinung des Sant Jordi statt. Ein kleiner Junge, der dazu ausgewählt wurde den Heiligen zu spielen, erscheint, umgeben von bunten Wolken auf dem höchsten Punkt der Burg, er reitet ein Kartonpferd und wirft symbolische Pfeile, die den Sieg der Christen bedeuten.


Die Mauren- und Christenfeste in Alcoy, wurden 1965 als „Touristisches Interesse“ ausgezeichnet und 15 Jahre später, am 18 Januar 1980, erlangten sie den Titel einer „Veranstaltung von internationalem touristischen Interesse“, zusammen mit dem“San Fermines” von Pamplona , den “Fallas” von Valencia oder der Heiligen Woche von Zamora und Sevilla.



Die Mauren und Christenfeste zu Ehren des Stadtheiligen findet traditionell vom 21 bis 24 April statt. Dieses Event erinnert an das historische Ereignis, das im Jahr 1276 stattfand, als, laut Überlieferung, die Stadt Alcoy von den Al-Azraq Truppen angegriffen wurde. Die Menschen aus Alcoy waren zu dieser Zeit in der Messe und begannen gerade zu beten. Dann wurde der maurische Anführer von einem Pfeil getroffen, und die Menschen sagten, dass sie einen Ritter auf der Festungsmauer des Portal de San Marcos sahen, genau dort, wo sich heute die Kirche San Jorge befindet. Als der maurische Anführer starb, rannne die maurischen Kämpfer weg und schrien, dass sie den „Wali“, San Jorge, gesehen hatten. Diese Ereignisse führten über Jahrhunderte hinweg zu den heutigen Mauren- und Christenfeste.


Festburg , 1958 bei Schneefall.



DIE “GLORIA”



Es gibt insgesamt 28 „filaes“, vierzehn auf jeder Seite. Die „Gloria“ wird am Ostersonntag gehalten. Ein Mitglied jeder „fila“ tritt vor, und sie bilden zwei Gruppen, die Maurische und die Christliche, die von ihrem jeweiligen Anführer befehligt werden, der alle vier Jahre gewählt wird. Diese Veranstaltung bedeutet die „Eröffnungsrede“ des Festivals, und ab dieser Nacht beginnen die „entraetes“ (kleine Paraden), bei denen die „filaes“ vorbeimaschieren, informell und in normaler Kleidung und eine festliche Atmossphäre schaffen. Diese Paraden finden bis einschließlich dem 21 April statt. Den folgenden Sonntag findet die „Gloria“ der Kinder statt: sie ist genauso wie die vorherige, nur dass die Kinder daran teilnehmen.


“Gloria”.



DAS PASO DOBLE FESTIVAL. “EL DIA DELS MUSICS” (Der Tag der Musik)


Am 21. April ist das Paso doble Festival die Veranstaltung, die die der Festmusik gewidmet ist. Alle Musikbands, die an dem Fest teilnehmen, marschieren vorbei und werden von den Menschen aus Alcoy aus Anerkennung beklatscht, da das Festival ohne sie nicht dasselbe wäre. Die Parade der Musikbands beginnt um halb acht abends von der Salesianos Schule aus, bis zur Plaza de España, wo alle Musikbands die Festival Hymne spielen, wenn Sant Jordiet ankommt, meistens von einer wichtigen Person aus Alcoy angeführt.


Dann wird die “nit de l’olla” gefeiert. Während dieser Feier essen die Festmitglieder und Musiker „olleta“, ein traditionelles Gericht aus Alcoy (vergleichbar mit Dampfbohnen, aber mit Blattgemüse und schwarzem Pudding, etc.) das in den jeweiligen Klubs ausgegeben wird, und sobald das Essen fertig ist, finden die letzten „entraetes“ statt, bis im nächsten Jahr.


DIE “DIANA”



Am 22. April beginnen die drei großartigen Tage des Festivals. Um 6 Uhr morgens wird die Christenflagge auf der Spitze der Burg, gehisst, und nach einem Ave Maria, beginnt das schönste und aufregenste Event dieses Festivals, die DIANA. Die Plaza de España ist voller Menschen, die Leute wollen die “arranca de la Diana” (Beginn der “Diana”) sehen. Zuerst kommen die Christen, mit der „fila“ des Kapitäns und dem Anführer der Truppen der Christen. Der Anführer kippt die Lanze und die Parade beginnt.Nach der Kapitäns „fila“, marschieren die anderen Christen „filaes“ vorbei, entsprechend dem Alter, und ca. alle 5 Minuten. Um 7 Uhr rum, findet der zweite wichtige Moment statt, die“l’arranca” der maurischen Seite, die genauso abläuft wie die der Christen. Die 14 „filaes“ aus denen die maurischen Truppen bestehen marschieren auch in Altersreihenfolge. Diese Veranstaltung endet um 10 Uhr morgens auf der Plaza de España.



“Arrancá de Diana”. Berberkapitän. 1988.


DIE “ENTRADAS” (Paraden)

Am 22. April. Sobald die „Diana“ vorbei ist, beginnt eine Stunde später die “entrada” (Parade) der Christen. Um 10:45 morgens gibt es den Befehl: „Für Alcoy und Sant Jordi, vorwärts marsch!“ von dem Balkon aus und die Parade der Christen beginnt. Sie wird angeführt von der Kesselpauke und dem Signalhorn, sowie dem Anführer der Christen. Dann kommt der Kapitän der Christen mit Gefolge und dahinter, die „fila“ des Kapitäns. Danach marschieren die weiteren „filaes“ vorbei.


Spezielles Trupp der Flagge 2000, Fila Vascos.



Nach der “entrada” der Christen und dem Mittagessen, findet die „entrada“ der Mauren statt, die die Maurischen Formationen des Anführers Al-Azraq zeigen, der die Stadt belagert hatte. Sie folgt demselben Muster wie die Parade der Christen. Die Parade beginnt mit der Kessepauke und dem Signalhorn, und der maurische Anführer ist Kopf der Parade. Danach kommen der maurische Kapitän und sein Gefolge, gefolgt von seiner „fila“ und dem Trupp der „negres“. Nach der „fila“ des maurischen Kapitäns, kommt der Rest der „filaes“ und die Maurische Flagge schließt die Parade.


Berber Kapitänstrupp 1998. Berber Kapitänsgefolge 1998.



ZWEITE “DIANA”



Am 23. April. Mit dieser Veranstaltung beginnt der zweite Tag des Festivals. Dieser Tag ist komplett dem Stadtheiligen Sant Jordi gewidmet. Die Bedeutung dieser Veranstaltung ist vergleichbar mit der vom Vortag, aber die Kinder nehmen daran teil. Sie beginnt um halb neun morgens. Die Mauren marschieren von dem Ende der Pais Valenciano Straße aus, und die Christen vom Anfang der San Nicholas Straße.



DIE RELIKT PROZESSION



Am 23. April. Wenn die zweite „Diana“ vorrüber ist, so um elf Uhr, beginnt die Prozession von der San Jorge Kirche aus, mit den Relikten des Heiligen (Relikt von 2 Knochen seiner Finger), vom San Jorge Tempel aus bis zur Santa Maria Kirche.An dieser Prozession gehen nur die „filaes“ mit, die einen Stab halten, sowie die beiden Kapitäne und die Fähnriche. Wenn die Prozession vorbei ist, findet ein gesungenes Hochamt statt, komponiert von Amando Blanquer, einem Komponist aus Alcoy, und wird in der Santa Maria Kirche gefeiert. Am Ende der Messe wird um 13:45 auf der Plaza de España eine „mascleta“ entzündet (eine lange, kompliziert angeordnete Reihe von Feuerwerk).



DER ABEND “DIANA DEL CABALLET”



Am 23. April. Diese Veranstaltung wird von den beiden Kavallerie „filaes“ aufgeführt: den Realistas und den Berbern. In der Vergangenheit marschierten diese beiden „filaes“ mit kleinen Papppferden, die weggelassen wurden, damit sie an dem „Alardo“ (dem Kampf) teilnehmen können. Diese Veranstaltung wurde mehrere Jahre weggelassen, wurde aber vor einigen Jahren wieder neu entdeckt. Sie beginnt um 17:30 Uhr an der Glorieta, geht über die San Nicolas Straße, und endet auf der Plaza de España.



Berber Fila. “Diana del Cavallet”, Fila Realistas. Gezeichnet von Rafael Guarinos.

 


HAUPTPROZESSION



Am 23. April. Am Abend findet die Hauptprozession statt, bei der das Relikt und die Reiterstatue des San Jorge zu dem Tempel zurückkehren. Sie beginnt ca. um 19:30 Uhr in der Placeta del Carbo, wo sich das alte Rathaus und das Archäologische Museum befinden, und nachdem die Straßen von Alcoy bewandert wurden, endet diese Prozession in der San Jorge Kirche.



An dieser Prozession nehmen alle „filaes“ teil, als erste die zwölf Mauren „filaes“ und danach die zwölf Christen „filaes“, die keinen Stab halten, und beide nach dem Alter geordnet. Die vier „filaes“ mit dem Kapitän und dem Fähnrich, wie auch die Statue des Heiligen, das Relikt, das „San Jordiet“ Kind, der San Jorge Verband und die Relikte des Heiligen schließen die Prozession ab.


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Das “San Jordiet” Kind.



KONTERBANDE



Am 24 April um 7:15h findet die Konterbande-Veranstaltung auf der Plaza de España statt. Sie wird von den Maseros und Contrabandistas „filaes“ aufgeführt. Die Andalusier oder Contrabandistas stellen die Verkäufer dar, die ihre Waren anbieten, aber die Farmarbeiter (mögliche Käufer), vertrauen ihnen nicht und wollen ihnen nicht erlauben, in die Stadt zu gehen. Der Text der dazu geschrieben wurde ist humorvoll, und die Andalusier sprechen immer Spanisch und die Farmarbeiter immer Valenzianisch, und sagen manchmal “espardenyaes”. Seit 1971 ist dies eine öffentliche Veranstaltung.



Fila Andalusien. Zeichnung von Rafael Guarinos. Fila Labradores. Zeichnung von Rafael Guarinos.



Die Maurische Botschaft und “EMBAJADA”



Am 24. April um 10 Uhr rum, findet die maurische “estafeta” (Übergabe einer Nachricht, die nach der Kapitulation fragt) statt. Ein Bote (ein Kavallerist) nähert sich der Burg. Er hat einen Brief des Kapitäns dabei, der die Burg (Christen) nach Aufgabe fragt. Verachtungsvoll zerreißt der Wachmann der Burg den Brief in kleine Stücke und wirft diese dem Kavallerist entgegen. Der Kavallerist, nachdem er dadurch beleidigt wurde, reitet weg und sucht seinen Repräsentanten, so schnell es geht. Nachdem der Bote wieder bei seinen Männern ist, reitet die Maurische „embajada“ ( die die nach der Kapitulation fragte) zu der Burg und bietet der Stadt eine friedliche Übernahme an. Dieser Vorschlag wird von dem Christenrepräsentant abgelehnt und der Kampf beginnt.



Mauren Repräsentant, Christen Repräsentant.



Der Morgen “ALARDO” (simulierter Kampf)



Am 24. April. Nach der fehlgeschlagenen „embajada“, verlassen so um 11 Uhr der Kapitän der Christen und der Fähnrich die Burg, gefolgt von ihren Anhängern. Nach der Besprechung ziehen sich der Kapitän und der Fähnrich zusammen mit den Truppen zu der Plaza de España zurück, verfolgt von den Mauren. Schließlich, beginnt ein Kampf Mann gegen Mann mit Schwert, und die Burg wird von den maurischen Truppen besetzt und die maurische Flagge gehisst.



Alardo Flagge Vascos 2000. Gefecht auf der Plaza de España.

 

DER BOTE DER CHRISTEN UND “EMBAJADA”. DER NACHMITTAG “ALARDO”



Am 24. April, um 16:30 Uhr am Nachmittag finden die „estafeta“ und die „embajada“ der Christen statt. Sie ist dieselbe wie die „estafeta“ am Morgen, nur dass nun die Mauren die Besitzer der Burg sind. Diesmal fragt der Botschafter der Christen die Mauren, ob sie die Burg zurückgeben. Dieser Vorschlag wird abgelehnt, und die Kämpfe beginnen von neuem. Der „alardo“ am Nachmittag verläuft genauso wie der am Morgen, aber nun ziehen sich die Mauren in die Burg zurück, wo der Mann gegen Mann Schwertkampf wieder beginnt, und die Christen nun die Sieger sind. Nach dem Kampf und wenn „Alardo vorbei ist, gehen die Kapitäne und Fähnriche zur Santa Maria Kirche, zusammen mit dem Komitee des San Jorge Verbandes und dem „Sant Jordiet“ Kind, um die Statue des “San Jordi el Xicotet” zu der San Jorge Kirche zu begleiten und dem Stadtpatron zu danken.



“Embajada”. Quelle: Nostra Festa “Estafeta”.



SAN JORGE ERSCHEINUNG



Am 24. April um 21:30 Uhr findet das letzte offizielle Event statt. Der Platz liegt in der Dunkelheit, die Lichter der Burgmauer sind entzündet, umgeben von buntem Nebel und der Klang der Festhymne ertönt. Die Erscheinung des „Sant Jordiet“ auf einem weißen Pferd findet statt.


Erscheinung. Quelle: Nostra Festa.

 

 

NADAL Y REIS

Festival von nationalem touristischem Interesse.


Weihnachten ist in Alcoy ein besonderes Dankeschön an die älteste Drei Weisen Kavalkade in der Welt.

Das erste Dokument, das auf den Besuch der Drei Weisen in dieser Stadt hinweist, stammt aus dem Jahr 1866. Das Bevorstehen der Weihnachtsferien wird durch die Inszenierung der Tirisiti bekannt gegeben. Das Tirisiti ist ein Puppentheater, bei dem die Puppen durch ein Gestänge, vom Boden der Bühne aus, bewegt werden. Dieses Theater stammt aus dem 19 Jhd und es wurde der Antrag gestellt, dass es als kulturelles Interesse bezeichnet wird.

“Les Pastoretes” sind eine weiteres Kennzeichen von Weihnachten in Alcoy und stammen auch aus dem 19 Jhd. Jungen und Mädchen sind als Schäfer gekleidet und marschieren mit „ihrer“ Herde hoch zum Stall, um den neugeborenen Kind ihre Geschenke zu bringen. Diese Veranstaltung findet am Sonntagmorgen statt, oder am Morgen des gesetzlichen Feiertages vor dem 5. Januar. Die Kavalkade beginnt am 4. Januar mit einer original „Eröffnungsrede“, bekannt als „Bando“. Der königliche Botschafter liest einen Brief der Drei Weisen der ganzen Stadt vor, in dem die bevorstehende Ankunft von Melchior, Kaspar und Baltasar bekannt gegeben wird. Die Kinder werfen ihre Briefe in große Säcke, die Esel auf ihrem Rücken haben.

Gewiss kommen die Drei Weisen in die Stadt. Musik, Boten, Bauern, Soldaten der königlichen Garde, Schäfer und natürlich, die Drei Weisen auf ihren Kamelen sind bereits in Alcoy. Sie haben die Briefe gelesen und die “negres” rennen mit den Geschenken durch die Straßen, um sie bei den Häusern abzuliefern. Die „negres“ klettern in das erste Stockwerk, mit Hilfe von großen Leitern, die sie an die Hauswände lehnen, um zu den Balkonen und Fenstern zu gelangen.

 

TIRISITI

Die “Betlem de Tirisiti” (die Tirisiti Krippe) Aufführungen finden in Alcoy schon seit über hundert Jahren statt, und sind die vielleicht einzigen Erben einer langen mediterranen Tradition des Puppenspiels, in kleinem Format und mit religiösen und volkstümlichen Themen. Die Geschichten vermischen die Geburt Gottes, die Mauren und Christen Feste, die Ankunft der Drei Weisen und andere Szenen, die lokalen Traditionen oder besondere Fakten wiederspiegeln, bei denen typische Charaktere oder sogar wichtige Figuren, die allgemein bekannt sind, involviert sind.
Im Bezug auf die Technik müssen wir betonen, dass die Puppen an mehreren senkrechten Stäben befestigt sind, und sich auf der Bühne über einige Leisten bewegen lassen, die in den einzelnen Bühnenelementen eingelassen sind. Die Puppenspieler befinden sich unter der Bühne und sind verdeckt, sodass das Publikum sie nicht sehen kann und verleihen den Puppen die jeweiligen Bewegungen und eine überragende Beweglichkeit. Diese besondere Handhabung, die aufgrund anderer Techniken fast verschwunden ist, ist einer der Faktoren, die dieser Krippe ein größeres Interesse geben, zusammen mit der Stimmgebung der einzelne Charaktere mit einem Metallrohr, der bedeutsamen Zweisprachigkeit und der Rolle des Erzählers, der sich öffentlich beteiligt.
Zum Schluß müssen wir noch den großen historischen und anthropologischen Wert der “Betlem de Tirisiti” von Alcoy hervorheben. Es ist vielleicht, zusammen mit den anderen kleine Puppenspielen in Cadiz, die bedeutungsvollste und älteste Veranstaltung dieses Formats, das noch immer in Spanien vorhanden ist.

 

 

TRANSPORT
 
  • STADTBUS. Verbindet die verschiedenen Punkte der Stadt mit 6 Bussen, zwei davon sind
    Nachtbusse.
    LANGSTRECKENBUS. Er verbindet die umliegenden Städte und Dörfer.
    TAXI
    Eurotaxi Alcoy CB in Alcoi Telefon 96-5333310
    Radio Taxi l´alcoia CB in Alcoi Telefon 96-6523030
    Servi-Taxi Alcoy CDAD in Alcoi Telefon 96-5524646
    Servitaxi CB Telefon 96-5523737