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| Samstag, 17/5/2008 |
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12/05/2008 |
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Agenten übergaben Lösegeld an Piraten
Die „Playa de Bakio“ im Heimathafen. Foto: dpa
Madrid – dpa. Agenten des Geheimdienstes CNI haben nach einem Zeitungsbericht somalischen Piraten das Lösegeld für die Freilassung von 26 gekidnappten Fischern Ende April übergeben. Wie die Zeitung „El País“ am Montag berichtete, stammte die Summe von 1,2 Millionen Dollar (775.000 Euro) nicht aus den Geheimfonds der Regierung, sondern von der Reederei der „Playa de Bakio“.
Der Kutter war vor der Küste Ostafrikas von Piraten gekapert worden. Die Besatzung befand sich sechs Tage in der Gewalt der Seeräuber und wurde dann freigelassen. Die Agenten holten sich vor der Übergabe des Lösegelds Rat bei ihren französischen Kollegen, die zuvor eine Luxus-Jacht mit 30 Menschen an Bord aus der Gewalt somalischer Piraten befreit hatten.
Spanien habe im Gegensatz zu Frankreich nie ernsthaft erwogen, mit militärischer Gewalt gegen die Geiselnehmer vorzugehen. „Dazu fehlen uns in dem Gebiet die Kapazitäten“, hieß es nach Angaben der Zeitung in Regierungskreisen. Frankreich unterhält in Dschibuti einen Stützpunkt. Nach Freilassung der Geiseln vom Dreimaster „Le Ponant“ hatte ein Spezialkommando die Piraten in der somalischen Wüste festgenommen und nach Frankreich gebracht.
by: costablancanachrichten
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